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Medien "Final Fantasy XIII-2" übertrifft seinen Vorgänger
Mehr Welt Medien "Final Fantasy XIII-2" übertrifft seinen Vorgänger
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20:21 11.02.2012
Serah begibt sich in "Final Fantasy XIII-2" auf die Suche nach ihrer Schwester Lightning. Quelle: Square Enix
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Hannover

Drei Jahren nach den Ereignissen aus „Final Fantasy XIII“ sind die Geschwister Lightning und Serah voneinander getrennt. Lightning sitzt in der Parallelwelt Valhalla fest und beauftragt Noel, ihre Schwester zu ihr zu bringen. Der Weg nach Valhalla erweist sich für Noel und Serah jedoch als äußerst kompliziert: Sie müssen nicht nur rollenspieltypisch Monster bekämpfen und kleine Rätsel lösen, sondern auch mehrfach durch die Zeit und Parallelwelten reisen.

Die Kämpfe, die einen großen Teil des Spiels ausmachen, laufen wie beim Vorgänger ab. Wie schon bei „Final Fantasy XIII“ kommt dabei der ATB-Balken zum Einsatz. Dieser ist in mehrere Abschnitte unterteilt und wird mit Kampfaktionen aufgefüllt. Einfache Schwerthiebe verbrauchen einen, aufwändigere Zaubersprüche mehrere Abschnitte des Balkens - auf diese Art kombiniert der Spieler die Handlungen während eines Kampfes. Auch die Paradigmen, also die Rollen, die die Figuren im Kampf einnehmen wie Angriff oder Verteidigung, sind aus dem Vorgänger bekannt. Neu ist, dass die Heldengruppe aus zwei Charakteren besteht. Der dritte Platz ist für Monster freigehalten, die im Verlauf des Spiels gefunden, gezähmt und trainiert werden können. Eine weitere Neuerung im Kampfsystem sind die Quick Time Events. Dabei müssen aufblickende Tasten im richtigen Moment gedrückt werden, um etwa die riesigen Endgegner zu besiegen. Nach gewonnenen Kämpfen oder durch das Lösen von bestimmten Aufgaben erhalten die Figuren wieder neue Ausrüstungsgegenstände und Erfahrungspunkte, dank derer sie im Level aufsteigen und ihre Rollen verbessern können.

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Das Highlight der „Final Fantasy“-Reihe ist jedoch die Inszenierung der Geschichte. Die polierte Grafik mit den wie immer herausragenden Render-Sequenzen wird dabei von der japanisch angehauchten Musik untermalt. Die Aufmachung mit den teils kindlichen und pathetischen Untertönen entspricht dabei japanischen Rollenspielen. Auch die High-Tech-Fantasy-Welt fällt deutliche farbenfroher aus als westliche Vertreter wie „Skyrim“ oder „Dragon Age“. Serienfans werden besonders froh darüber sein, dass "Final Fantasy XIII-2" nicht so linear ist wie der Vorgänger mit seinen teils sehr schlauchförmigen Levelabschnitten. Im neuen Teil kann die Welt wieder recht offen erkundet werden - viele Nebenaufträge gibt es allerdings nicht zu erfüllen.

Damit macht „Final Fantasy XIII-2“ vieles besser als der Vorgänger – auch wenn die Geschichte wegen der Zeitreisen und Paralleluniversen sehr komplex und stellenweise verwirrend ausfällt. Für Rollenspielbegeisterte und Fans der Serie ist der neueste Teil dennoch ein Pflichtkauf – allerdings ist es empfehlenswert, vorher den 13. Teil gespielt zu haben.

„Final Fantasy XIII-2“ gibt es für Xbox360 und PlayStation 3. Es ist ab zwölf Jahren freigegeben und kostet etwa 50 Euro.

jhf

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