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13:37 14.02.2014
Das Onlineportal Facebook führt das dritte Geschlecht ein.
Das Onlineportal Facebook führt das dritte Geschlecht ein. Quelle: dpa
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Weiter wird auf dem Netzwerk gefragt, ob als Pronomen ein "sie", "er" oder ein geschlechtsneutrales Wort gewünscht wird.

Für die Mehrheit werde die neue Freiheit unerheblich erscheinen, erklärte Facebook. Aber "für diejenigen, die es betrifft, bedeutet es sehr viel". Begleitet war der Eintrag von einem Foto, das eine riesige Regenbogenflagge auf dem Unternehmenspark im Silicon Valley in Kalifornien zeigt. Bei der Erstellung der Geschlechteroptionen habe das Netzwerk mit homo- und transsexuellen Aktivisten zusammengearbeitet.

Bei Menschenrechtsgruppen stieß die Geschlechterfreiheit auf ein überwiegend positives Echo. Ein Facebook-Profil sei für viele Menschen zur Online-Identität geworden, erklärte die Human Rights Campaign Foundation, die sich für die Belange von Homosexuellen einsetzt. Zahllosen Nutzern erlaube Facebook nun, sich selbst ehrlicher und akkurater darzustellen. Das sein ein Meilenstein.

Die Wahlmöglichkeiten gib es zunächst nur in der englischsprachigen Version. Eine Ausweitung auf andere Sprachen sei aber geplant, teilte Facebook mit.

afp

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