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Medien „F1 2011“: Spannender als die echte Formel 1
Mehr Welt Medien „F1 2011“: Spannender als die echte Formel 1
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11:43 02.10.2011
Screenshot aus "F1 2011"
Besonders Regenrennen sind bei "F1 2011" grafisch beeindruckend. Quelle: Screenshot
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Ein Punkt fehlt Sebastian Vettel noch, dann ist er der jüngste Titelverteidiger in der Formel-1-Geschichte. Fünf Rennen bleiben ihm dafür, und wenn man sich die Statistik des 24-Jährigen in dieser Saison anguckt, wird er den Punkt wahrscheinlich schon am kommenden Wochenende beim Großen Preis von Japan holen.

Deutsche Rennfans werden sich einerseits über die Dominanz Vettels freuen. Andererseits gab es schon deutlich spannendere Formel-1-Saisons. Das Rennspiel „F1 2011“ von Codemasters, das gerade für PC, Xbox360 und PS3 erschienen ist, ermöglicht Renn- und Videospielfans, die Formel 1 spannender zu gestalten - zumindest virtuell.

Wie im Vorgänger bietet „F1 2011“ die Möglichkeit, einzelne Rennen oder eine ganze Karriere über mehrere Saisons zu bestreiten. In einem kleinen Team wie Lotus muss der Fahrer dazu vorgegebene Platzierungen erreichen, damit er Erfahrungspunkte bekommt und so sein Auto verbessern und Verträge von stärkeren Teams bekommen kann. Vom Training über das Qualifying bis zum Rennen werden dabei die wichtigen Etappen der Formel 1 nachgespielt - dank FIA-Lizenz mit den Original-Schauplätzen, Fahrern und Teams. Profis stellen vor dem Rennen jedes Detail des Wagen wie etwa die Aufhängung, das Getriebe oder die Aerodynamik selbst ein, Anfänger können dagegen im Rennen Fahrhilfen wie eine eingeblendete Ideallinie oder Schalt- und Bremsautomatik auswählen.

Auch die Neuerungen der aktuellen Formel-1-Saison wurden übernommen. So kann der Fahrer dank KERS kurzzeitig stärker beschleunigen oder per DRS den Heckflügel für eine höhere Geschwindigkeit wegklappen.

Besonders während des Rennens sieht „F1 2011“ hervorragend aus: Die Boliden sind originalgetreu und detailliert nachempfunden, Hitze flimmert über den Asphalt, und bei Regen erkennt man vor aufgespritztem Wasser kaum noch die Strecke. Abseits des Rennens sieht es etwas schwächer aus: Es gibt keine Streckenposten, das Publikum ist unspektakulär inszeniert, und auch die Boxengasse wirkt etwas unbelebt. Das macht die Soundkulisse jedoch wieder wett, die sich mit den kreischenden Motorgeräuschen kaum von einer Fernsehübertragung unterscheiden lässt.

In einem Aspekt ähneln sich "F1 2011" und Sebastian Vettel in dieser Saison: Beide haben keine ernsthafte Konkurrenz. Formel-1-Fans, die die Rennen nachspielen wollen, kommen daher nicht an "F1 2011" vorbei.

„F1 2011“ gibt es für Xbox360, PlayStation 3 und den PC. Es ist ohne Altersbeschränkung freigegeben und kostet etwa 50 Euro.

jhf

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