Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Medien Ermittler durchsuchen Büro eines „Morgenpost“-Journalisten
Mehr Welt Medien Ermittler durchsuchen Büro eines „Morgenpost“-Journalisten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:48 29.11.2012
Ein Journalist der „Berliner Morgenpost“ soll einem Polizisten Geld für Informationen gezahlt haben. Der Axel Springer Verlag wies die Vorwürfe zurück. Quelle: dpa (Symbolfoto)
Berlin

Es gebe ein Ermittlungsverfahren gegen einen Journalisten und einen Beamten des Landeskriminalamtes wegen Bestechung und Bestechlichkeit, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Donnerstag und bestätigte einen entsprechenden Bericht von „Spiegel Online“.

Die Berliner Polizei sucht schon lange nach einem „Maulwurf“ aus den eigenen Reihen, der eine groß angelegte Razzia gegen eine Rockergruppe der Hells Angels verraten haben soll. Im August hatten Fahnder deshalb die Wohnung und den Arbeitsplatz eines Sachbearbeiters aus dem Rocker-Dezernat im Landeskriminalamt durchsucht.

Eine Sprecherin des Axel Springer Verlages erklärte am Donnerstagabend: „Wir weisen die Verdächtigung gegenüber einem unserer Redakteure zurück. Die Durchsuchung ist grob unverhältnismäßig und rechtswidrig.“ Die Zeitung will mit Blick auf die grundrechtlich geschützte Pressefreiheit und das Redaktionsgeheimnis Rechtsmittel einlegen.

dpa

Im Mutterland der Pressefreiheit wird nach der Murdoch-Affäre um staatliche Regulierung der Medien gestritten. Nach neun Monaten hat der Leveson-Ausschuss auf 2000 Seiten Rückschlüsse gezogen und Vorschläge gemacht. Die Regierung will nicht alles umsetzen.

29.11.2012

Das Internet ist kein rechtsfreier Raum – und damit auch nicht die sozialen Netzwerke wie Facebook oder Google+. Wer dort über seine Arbeitskollegen herzieht, riskiert sogar seinen Job.

29.11.2012

Nutzerkonten beim Messengerdienst WhatsApp können nach wie vor relativ leicht von Fremden übernommen werden. Die Sicherheitslücke war bereits vor einigen Monaten entdeckt worden, galt zwischenzeitlich aber als geschlossen. Offenbar können Hacker mit der Telefonnummer und der Seriennummer (IMEI) des Handys ihres Opfers aber weiter leicht auf fremde Accounts zugreifen.

29.11.2012