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Medien Emmy Awards 2019: Vermasseln diese Serien „Game of Thrones” den Rekord?
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10:54 23.09.2019
Emilia Clarke als Daenerys Targaryen und Kit Harington als Jon Schnee in einer Folge der achten Staffel der Serie „Games of Thrones“.
New York

Die finale Staffel von „Game of Thrones“ kann bei der 71. Emmy-Verleihung am 22. September ein letztes Mal groß auftrumpfen. 32 Nominierungen hat die Hitserie eingesackt, das ist Rekord. Bei den Creative Arts Emmy Awards, die bereits am 14. und 15. September verliehen wurden, hat „Game of Thrones“ den Weg zum historischen Rekordgewinn geebnet. Zehn Auszeichnungen gingen in den technischen Kategorien auf das Konto der Serie. Doch andere Shows sind „Game of Thrones“ auf den Fersen.

Vor allem, da sich in den Darstellerkategorien die Stars aus Westeros gegenseitig den Emmy streitig machen. Als „Beste Nebendarstellerin – Dramaserie“ stammen zum Beispiel gleich vier der sechs Nominierten von „Game of Thrones“: Gwendoline Christie, Lena Headey, Sophie Turner und Maisie Williams. Diese fünf Serien können ebenfalls eine Menge Preise einsacken.

„The Marvelous Mrs. Maisel“

Bereits im Jahr 2018 ist „The Marvelous Mrs. Maisel“ als großer Emmy-Gewinner gefeiert worden. 2019 ist eine Wiederholung nicht ausgeschlossen. Es gab insgesamt 20 Nominierungen, das macht Platz zwei hinter „Game of Thrones“. Die Comedyserie, hinter der „Gilmore Girls“-Schöpferin Amy Sherman-Palladino (53) steckt, hat zudem bei den Creative Arts Emmys sechs Auszeichnungen eingeheimst. Jane Lynch (59, „Glee“) und Luke Kirby (41, „Glass“) setzten sich zum Beispiel in den Gastdarstellerkategorien in einer Comedyserie durch.

Die dritte Staffel ist ab 6. Dezember in der englischen Originalfassung bei Amazon Prime Video verfügbar. In den neuen Folgen lernen etwa Midge (Rachel Brosnahan) und Susie (Alex Borstein) auf Tour mit Shy (Leroy McCain) eine wichtige Lektion in Sachen Showbusiness.

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„Chernobyl“

Das Sky-Original „Chernobyl“ konnte bei den Creative Arts Emmys ebenfalls überzeugen. Sieben Preise gingen an die hochgelobte Koproduktion mit HBO. Weitere Auszeichnungen können folgen. Insgesamt 19 Nominierungen stehen zu Buche, das ist Platz drei im Ranking, darunter als „Beste Miniserie“, Jared Harris (58) als „Bester Schauspieler einer Miniserie“, Emily Watson (52) als „Beste Nebendarstellerin einer Miniserie“ und Stellan Skarsgård (68) als „Bester Nebendarsteller einer Miniserie“.

Die Drama-Miniserie umfasst fünf Episoden und beschäftigt sich mit den Folgen der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl im April 1986. Ein Augenmerk liegt auf den Opfern und Helden vor Ort, die ihr Leben riskierten. Außerdem geht die Serie den Fragen nach, was zum Super-GAU führte und was von der Regierung vertuscht wurde.

„Barry“

Bei den Emmy Awards 2018 wurden Bill Hader (41) und Henry Winkler (73) für ihre Performances in „Barry“ als bester Hauptdarsteller und bester Nebendarsteller in einer Comedyserie geehrt. 2019 sind beide wieder nominiert. Die Comedyserie, die hierzulande via Sky verfügbar ist, hat insgesamt 17 Nominierungen abgestaubt. Zwei Preise gab es bei den Creative Arts Emmys – was etwas hinter den Erwartungen zurückblieb, vor allem da die Konkurrenz in den Comedy-Hauptkategorien groß ist. Ob weitere Auszeichnungen folgen, bleibt daher abzuwarten. Eine dritte Staffel wird auf jeden Fall kommen, die wurde im April 2019 bestellt.

„Fosse/Verdon“

Hierzulande noch eher unter dem Radar läuft die Biopic-Miniserie „Fosse/Verdon“. Die acht Episoden drehen sich um die Lebensgeschichte von US-Choreograf und Regisseur Bob Fosse (1927–1987) und seine berufliche wie private Beziehung zu Tänzerin und Schauspielerin Gwen Verdon (1925–2000). Sie waren von 1960 bis 1987 verheiratet. 17 Nominierungen stehen zu Buche, zwei Preise gab es bei den Creative Arts Emmys. Die Miniserie trumpft mit zwei starken Hauptdarstellern auf: Oscargewinner Sam Rockwell (50, „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“) glänzt als Bob Fosse, Michelle Williams (39, „Dawson's Creek“) als Gwen Verdon.

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„When They See Us“

Streamingdienst Netflix kann unter anderem mit der Miniserie „When They See Us“ auftrumpfen. 16 Nominierungen hat die Serie insgesamt bekommen. „When They See Us“ erzählt nach wahren Ereignissen die Geschichte von fünf Teenagern afroamerikanischer und hispanischer Herkunft, die 1989 fälschlicherweise eines brutalen Übergriffs auf eine Joggerin im New Yorker Central Park beschuldigt wurden und hinter Gitter landeten.

Mit einer Auszeichnung für das Casting blieb die Serie bei den Creative Arts Emmys hinter den Erwartungen zurück. Weitere Preise in den Kategorien „Beste Miniserie“, „Bester Hauptdarsteller – Miniserie oder Fernsehfilm“ für Jharrel Jerome, „Beste Hauptdarstellerin – Miniserie oder Fernsehfilm“ für Aunjanue Ellis oder Niecy Nash, „Bester Nebendarsteller – Miniserie oder Fernsehfilm“ für Asante Blackk, John Leguizamo oder Michael K. Williams sowie „Beste Nebendarstellerin – Miniserie oder Fernsehfilm“ für Marsha Stephanie Blake oder Vera Farmiga winken.

RND/cam/spot

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