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00:16 19.10.2013
Von Karsten Röhrbein
Am Donnerstag startet die neue Staffel von „Voice of Germany“ Quelle: SAT.1/ProSieben/Richard Huebner
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Hannover

Sie suchen nicht weniger als die Stimme Deutschlands, doch Popsängerin Nena und ihren Jurykollegen gehen bei „The Voice of Germany“ langsam die einheimischen Talente aus: 150 Kandidaten haben es beim Casting für Deutschlands erfolgreichste Musikshow in die engere Auswahl geschafft, darunter sind jedoch drei Talente aus Österreich und je zwei aus Luxemburg und der Schweiz. Ein Musiker reist für die erste Runde der Castingshow, die heute Abend um 20.15 Uhr auf PRO7 beginnt, sogar aus Norwegen an. Mit Gesangslehrerin Tabea Elkarra (25), die in Großburgwedel aufwuchs und jetzt in Hannover lebt, und Versicherungsmitarbeiter Holger Brokmann (40) aus Garbsen kommen zwei Kandidaten aus der Region.

Neue Gesichter gibt es bei der dritten Staffel von „The Voice of Germany“ auch auf den roten Drehsesseln der Juroren: Nach dem Abgang von Soulsänger Xavier Naidoo nimmt jetzt Kuschel-Rapper Max Herre („Wolke 7“) als Coach neben Nena und The BossHoss Platz. Den Job des irischstämmigen Publikumslieblings Rea Garvey übernimmt nun der finnische Sänger der Band Sunrise Avenue, Samu Haber („No Matter What They Say“).

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Ähnlich wie sein Vorgänger, der charmant- radebrechende Ex-Reamon Sänger Rea Garvey, lobt auch Samu Haber die Kandidaten in sympathischem Denglisch: „You look so real. Ick liebe dick!“ Anders als der unterkühlte und abgeklärte Naidoo steht auch Jury-Neuzugang Max Herre für die freundlich-konstruktive Kritikkultur, mit der sich „The Voice“ erfolgreich von den harten Urteilen eines Dieter Bohlen von der RTL-Konkurrenz „Deutschland sucht den Superstar“ absetzte.

Mehr als vier Millionen Zuschauer sahen im Schnitt die zweite Staffel. Bei den 14- bis 49-Jährigen betrug die Quote 23,4 Prozent. „The Voice“-Künstler wie Ivy Quainoo, Gewinnerin der ersten deutschen Lizenzausgabe des international erfolgreichen Formats, sind gut im Geschäft. Pünktlich zur neuen Staffel veröffentlichte die vom Team BossHoss betreute Sängerin nun ihr zweites Album „Wildfires“.

Beim Konzept gibt es angesichts der guten Quote nur kleine Änderungen: In der ersten Runde, die im Wechsel auf PRO7 und SAT.1 zu sehen ist, wetteifern die Juroren, die mit dem Rücken zur Bühne sitzen, wieder um die Talente: Wenn ihnen eine Stimme zusagt, drücken sie auf den Buzzer, die Kandidaten dürfen anschließend entscheiden, ins Team welches Coaches sie gehen wollen. Neu ist nun, dass auch das Publikum bei einigen Kandidaten im Dunkeln tappt: Bei der „Blind Blind Audition“ verhüllt ein Vorhang, wer hinter der Stimme steckt. Eine Kandidatin etwa klingt nach einer beleibten, sonoren Souldiva. Als dann aber der Vorhang fällt, ist die Überraschung bei den Experten groß.

Die neue Coaching-Crew hat gleich zu Beginn starke Konkurrenz. Parallel zu „The Voice of Germany“ feiert Johannes B. Kerner mit „Die große Zeitreise-Show“ sein Comeback beim ZDF, in der ARD präsentiert Matthias Opdenhövel „Die Show der unglaublichen Helden“. Bei Kerner treten normale Familien bei Fragen und Spielen gegen Prominente wie Schauspieler Hannes Jaenicke oder Model Barbara Meier an. In der ARD messen sich zwei junge Prominente mit Gegnern aus der Ü-60-Liga. Darunter ist auch Eckhard Freise, der erste Millionengewinner der RTL-Show „Wer wird Millionär?“. (mit: dpa)

Vier Talente aus Niedersachsen

Einen großen Fan hat Gelegenheitssänger Holger Brokmann aus Garbsen bei Hannover bereits: seine Frau. Sie war es, die den Versicherungsmitarbeiter aus der Region Hannover bei „The Voice“ anmeldete – weil er davon träumt, Musiker zu sein. Neben dem 40-jährigen Brokmann, dessen Auftritt am 1. November auf SAT.1 zu sehen ist, haben es drei weitere Niedersachsen in die erste TV-Runde geschafft. Tabea Elkarra, die in Großburgwedel aufwuchs und jetzt in Hannover lebt, arbeitet als Gesangslehrerin. Ihre Stimme hat die 25-Jährige, die am 24. Oktober auf PRO7 auftritt, 2012 an der „Los Angeles Music Academy“ trainiert. Mit Tiana Kruskic (29) aus Adelebsen bei Göttingen ist eine weitere Gesangslehrerin im Rennen. Die gelernte Theaterpädagogin aus Bosnien, die beruflich jetzt ganz auf ihre Stimme setzt, ist bereits am Freitag, 17. Oktober, zu sehen. Eine Woche später, am 25. Oktober, tritt mit Burkhardt Eiben aus Göttingen ein Profimusiker an. Der 48-jährige Gitarrist und Backgroundsänger war bereits mit Matthias Reim und Schlagerstar Howard Carpendale auf Tour. rör

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