Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Medien „Das Literarische Quartett“: Volker Weidermann verlässt ZDF-Sendung
Mehr Welt Medien „Das Literarische Quartett“: Volker Weidermann verlässt ZDF-Sendung
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:31 23.10.2019
Volker Weidermann verlässt das „Literarische Quartett“. Quelle: Maurizio Gambarini/dpa

Volker Weidermann (49) wird die Kultsendung „Das Literarische Quartett“ im ZDF verlassen. Vier Jahre lang war er der Show, die von Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki ins Leben gerufen wurde, als Gastgeber treu. Jetzt gibt der Sender bekannt: Im Dezember wird die letzte Sendung mit dem 49-Jährigen ausgestrahlt. Doch warum das plötzliche TV-Aus?

„Es war eine große Freude, die Sendung in neuer Konstellation wieder aufleben zu lassen. Jetzt möchte ich mich wieder ganz aufs Schreiben, auf meine Arbeit als Literaturkritiker beim ‚Spiegel‘ und als Buchautor konzentrieren“, heißt es in einem offiziellen Statement gegenüber dem ZDF. Er danke dem Sender für das Vertrauen und wünsche der Sendung weiterhin viel Erfolg.

„Das Literarische Quartett“ soll fortgeführt werden

Fans der Show können dennoch aufatmen. „Die Sendung wird in neuer Konstellation fortgeführt werden“, sagt Anne Reidt, Kulturchefin des ZDF. Weiter bedanke sich auch der Sender bei dem Gastgeber „für seine hervorragende, kenntnisreiche Arbeit und dafür, dass er dazu beigetragen hat, diese für das literarische Leben in Deutschland und für das ZDF so wichtige Sendung wieder lebendig werden zu lassen“.

Am 6. Dezember wird das ZDF die letzte Sendung mit Weidermann ausstrahlen. Sein Gast wird der Schauspieler und Schriftsteller Matthias Brandt (58) sein.

Mehr zum Thema

„Seriös – Das Serienquartett“: Ein Talkformat für Serienjunkies

RND/eee/spot

Mithilfe eines Medienanwalts geht Claas Relotius gegen das Buch „Tausend Zeilen Lüge“ von Autor Juan Moreno vor. Dem Rowohlt Verlag Berlin liegt eine Unterlassungserklärung vor. Sollte der Verlag dem nicht nachkommen, werde Klage eingereicht.

23.10.2019

Til Schweiger benutzt es, Mario Barth sowieso – aber leider auch Rassisten auf Facebook. Das Tränen-lach-Emoji war mal witzig gemeint, ist aber zu einem Symbol des Spotts und des Hasses geworden. Es muss dringend auf den Smiley-Friedhof, meint Matthias Schwarzer.

23.10.2019

Zu Beginn ihrer Karriere hat sie es noch geheim gehalten - jetzt geht RTL-Wetterfrau Eva Imhof ganz offen damit um: Die Moderatorin hat eine Rechenschwäche. Für ihren Berufsalltag wendet sie einen Trick an.

23.10.2019