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Medien China verstärkt Überwachung von Dissidenten zum Tiananmen-Jahrestag
Mehr Welt Medien China verstärkt Überwachung von Dissidenten zum Tiananmen-Jahrestag
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11:31 27.05.2009
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Der Oppositionelle hatte 1999 zum 10. Jahrestag der blutigen Niederschlagung der Studentenproteste zu einem feierlichen Gedenken an die Vorfälle aufgerufen und musste dafür vier Jahre in Haft.

Andere Dissidenten mussten auf Anweisung der Behörden Peking vorübergehend verlassen. Der 76-jährige Bao Tong, der als ranghohes Mitglied der Kommunistischen Partei mit den Studenten sympathisiert hatte und dafür ins Gefängnis musste, wurde nach Angaben seines Sohnes aus der chinesischen Hauptstadt gebracht. Bao halte sich nun im ostchinesischen Huangshan auf und dürfe erst am 7. Juni nach Peking zurückkehren.

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Der Dissident Qi Zhiyong, der während der Niederschlagung ein Bein verloren hatte, sagte, er sei von der Polizei am Montag gezwungen worden, die chinesische Hauptstadt zu verlassen. Ihm sei wegen dringend benötigter Medikamente jedoch die Rückkehr erlaubt worden. „Sie haben jetzt meine Überwachung verstärkt und begleiten mich überall hin“, sagte er AFP.

In der Nacht vom 3. auf den 4. Juni 1989 hatte die chinesische Armee im Zentrum Pekings einen sechs Wochen langen friedlichen Protest niedergeschlagen. Dabei starben hunderte Menschen.

afp