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Medien ARD kürzt eigenen Kinderhandel-Film
Mehr Welt Medien ARD kürzt eigenen Kinderhandel-Film
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20:00 14.01.2013
Schauspielerin Nadja Uhl und der Regisseur Rainer Kaufmann. Die ARD kürzt den Fernsehfilm „Operation Zucker“ um drei Minuten, weil das Ende zu traurig ist. Quelle: dpa
Berlin

Zur Primetime um 20.15 Uhr wird den Zuschauern ein deprimierender Schluss erspart, der aber in der Nacht in einer zweiten Ausstrahlung zu sehen sein wird. Der Film läuft ab 0.20 Uhr in voller Länge.

„Die knapp dreiminütige Auslassung in der 20.15-Uhr-Fassung betrifft die Entführung der zehnjährigen Fee am Ende des Films“, teilte das „Erste“ am Montag mit. Fee ist eines der Opfer von Kinderprostitution im Film. Eine Polizistin und eine Staatsanwältin wollen diesen missbrauchten Kindern zu Hilfe kommen.

Dass das Kind am Ende in den Fängen der Verbrecher ist, hat die Freiwillige Selbstkontrolle Kino (FSK) auf den Plan gerufen. Sie stufte den Film am Montag mit dem Prädikat „Für Zuschauer ab 16 Jahren“ ein. Das „hoffnungslose Ende der Geschichte von Fee“ in der Originalfassung könne junge Zuschauer mit 12 oder 13 überfordern. Die Auslassung werde für das Primetime-Publikum aber kenntlich gemacht.

dpa

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