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Medien ARD-Generalsekretärin verklagt Intendanten wegen Mobbings
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13:44 22.03.2011
ARD-Generalsekretärin Verena Wiedemann klagt gegen die ARD. Quelle: dpa
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Die ARD-Generalsekretärin Verena Wiedemann (53) hat Klage gegen die Intendanten der ARD wegen Mobbings erhoben und fordert Schadensersatz und Schmerzensgeld vom Senderverbund. Ein Gütetermin vor dem Berliner Arbeitsgericht sei gescheitert, sagte ein Gerichtssprecher am Dienstag. Er bestätigte damit einen Bericht der „Berliner Zeitung“. Einen neuen Termin für die Gerichtsverhandlung gebe es noch nicht. Die ARD wies indes Wiedemanns Vorwürfe „aufs Entschiedenste“ zurück.

Das Generalsekretariat war 2006 unter Leitung von Wiedemann in Berlin als Interessensvertretung der ARD in der Hauptstadt eingerichtet worden. Zuvor hatte sie ARD-Vertretung bei der EU in Brüssel geleitet.

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Wiedemanns Anwalt Hans Georg Meier sagte der Zeitung, seine Mandantin sei wegen der Missachtung durch die ARD-Intendanten in psychologischer Behandlung. In den vergangenen Jahren seien ihr schrittweise Aufgaben entzogen worden.

Dagegen erklärte die ARD am Dienstag, Wiedemanns Behauptungen einer Ausgrenzung, Diskriminierung und Missachtung seien nicht nachvollziehbar „und aus der Luft gegriffen“. Der damalige ARD-Vorsitzende Peter Boudgoust habe Wiedemann im Juni 2010 fristgerecht erklärt, dass man ihren Vertrag über den 30. Juni 2011 hinaus fortsetzen wolle. Wiedemann habe sich bislang nicht geäußert. Das Angebot gelte unverändert fort, erklärte die ARD.

In ARD-Kreisen hieß es, es gebe keine Absichten, das Generalsekretariat in Berlin aufzulösen. Jüngst seien zwei neue Stellen geschaffen worden. Ein Umzug des Büros von Berlin-Mitte zum Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) nach Charlottenburg solle nur aus Spargründen erfolgen.

dpa