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Medien 150.000 $ für Trump-Story, um sie zu verhindern?
Mehr Welt Medien 150.000 $ für Trump-Story, um sie zu verhindern?
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15:40 05.11.2016
Karen McDougal. Quelle: CinemaRx.ro
New York

Der „National Enquirer“, Amerikas wohl berüchtigtes Krawallblatt, gehört zu den wenigen Medien, die sich offen für die Wahl Trumps ausgesprochen haben. Nun berichtet das „Wall Street Journal“, America Media Inc. (AMI), das Verlagshaus, dem der Enquirer gehört, habe 150.000 Dollar an das ehemalige Playboy-Model (und Playmate of the year 1998) Karen McDougal gezahlt. Für diese Summe verkaufte McDougal ihre Story einer Affäre mit Trump vor zehn Jahren an das Blatt – ohne allerdings zu wissen, dass die Geschichte nie erscheinen würde, so das „Wall Street Journal“.

Unliebsame Geschichten auf diese Art vom Markt zu nehmen, sei unter Blättern wie dem Enquirer als „Catch and kill“, Einfangen und Umbringen, bekannt. In einem schriftlichen Statement versichert AMI; man habe das Geld nicht für McDougals Story, somdern für einen Zweijahresvertrag über Fitness-Kolumnen und Magazin-Titel von ihr bezahlt – sowie für die Exklusivrechte an jeder Affäre, die sie mit verheirateten Männern gehabt habe. „AMI hat kein Geld bezahlt, um schädliche Geschichten über Herrn Trump zu vernichten.“ Trump bestreitet auch diese Affäre mit der ehemaligen Bruce-Willis-Freundin.

Von RND/dk

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