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Welt Mann beißt Freundin Hautstück aus dem Gesicht
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15:59 09.04.2018
„Menschenfeindliche Tat“: Für eine Beißattacke muss ein 28-Jähriger ins Gefängnis. Quelle: dpa (Symbolbild)
Düsseldorf

Der Amtsrichter nennt die Tat „menschenfeindlich“: Wegen einer Beißattacke auf seine Freundin ist ein 28-Jähriger in Düsseldorf zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden. Die Frau werde dauerhaft entstellt sein. Denn der Angeklagte hatte seiner Lebensgefährtin ein großes Stück Haut aus dem Gesicht gebissen und weggespuckt.

Die Tat, die die Staatsanwältin als „grauenhaft wie aus einem Horrorfilm“ bezeichnete, hatte sich vor einem Nachtclub abgespielt. Der 28-Jährige hatte sich in der Warteschlange nach reichlichem Konsum von Cannabis und Wodka auffällig verhalten und angefangen zu bellen.

Mann zeigt keine Reue

Das Paar geriet vor den Augen zahlreicher Zeugen in Streit. Schließlich biss der Mann der 27-Jährigen in die Schläfe und riss ihr laut medizinischem Gutachten ein sechs mal vier Zentimeter großes Stück Haut samt eines Teils der Augenbraue aus dem Gesicht. Die Frau wurde notoperiert und musste mehrere Nachoperationen über sich ergehen lassen.

Er habe bei dem Arbeitslosen keine echte Reue erkennen können, sagte der Richter. Der 28-Jährige habe nach der Tat sogar noch versucht, das Opfer mit einem Nacktfoto zu erpressen und zur Rücknahme der Anzeige zu bewegen, sowie Einfluss auf eine Zeugin genommen.

Wegen des Drogenkonsums räumte das Gericht dem Angeklagten verminderte Schuldfähigkeit ein. Die Verteidigung des Deutschen hatte eingeräumt, dass es sich um eine „hässliche Tat“ gehandelt habe.

Von RND/iro/dpa

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