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Welt Lieferengpässe bei Cannabis auf Rezept
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21:44 19.03.2018
Die Abgabe von Cannabis auf Rezept läuft aus Sicht der niedersächsischen Apothekerkammer noch nicht richtig rund. Quelle: dpa
Hannover

Die Abgabe von Cannabis auf Rezept läuft aus Sicht der niedersächsischen Apothekerkammer noch nicht richtig rund. „Die Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenkasse wird häufig abgelehnt“, sagte Kammerpräsidentin Magdalene Linz der Deutschen Presse-Agentur. „Aufgrund der gestiegenen Nachfrage gibt es immer wieder massive Lieferengpässe. Hier wünsche ich mir deutliche Verbesserungen.“ Wie viele Patienten seit Inkrafttreten des neuen Gesetzes am 10. März 2017 in Niedersachsen medizinisches Cannabis verschrieben bekommen haben, ist nicht bekannt.

Nach einer Auswertung des Deutschen Arzneiprüfungsinstituts gaben die Apotheken bundesweit im Jahr 2017 rund 44.000 Einheiten Cannabis-Blüten an gesetzlich Krankenversicherte ab. Die Zahl der Privatrezepte wurde nicht erfasst.

Wie die AOK Niedersachsen mitteilte, gingen bisher bundesweit rund 9000 Anträge für Cannabis auf Rezept im gesamten AOK-System ein. Für Niedersachsen wird die Zahl auf 900 geschätzt. Gut ein Drittel der Anträge wurde abgelehnt. Gründe dafür waren einem AOK-Sprecher zufolge zum Beispiel eine Drogenabhängigkeit in der Vorgeschichte des Versicherten. Die Techniker Krankenkasse erreichten bundesweit rund 2900 Anträge. Etwa 64 Prozent davon seien bewilligt worden, hieß es.

Von dpa

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