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Kultur Weltmusik-Festival setzt auf Mix der Kulturen
Mehr Welt Kultur Weltmusik-Festival setzt auf Mix der Kulturen
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14:23 17.03.2010
Im vergangenen Jahr begeisterten unter anderem die Tänze der Welt die Zuschauer auf dem Musikfestival Masala.
Im vergangenen Jahr begeisterten unter anderem die Tänze der Welt die Zuschauer auf dem Musikfestival Masala. Quelle: Striewe (Archiv)
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Es wird bunt, kontrastreich und vielfältig beim 16. Weltmusik-Festival „Masala“ in Hannover: „Wir wollen niedersächsische Künstler mit europäischen Musikern zusammenbringen“, kündigte Veranstalter Christoph Sure am Mittwoch an. Neben altbekannten Gesichtern wie der norwegischen Sängerin Kari Bremnes oder dem Moscow Art Trio setzt das Festival vom 5. bis zum 16. Mai vor allem auf das Zusammenspiel der Kulturen und Stile. Schottische Dudelsäcke werden ebenso zu hören sein wie portugiesischer Fado oder ein südafrikanischer Tribut an James Brown.

Den Auftakt des Festivals macht am 5. Mai die spanische Sängerin Amparo Sánchez im Pavillon. Mit Stücken aus ihrem neuen Album will die Musikerin ihre Zuhörer in die „vibrierende Atmosphäre der Karibik“ entführen. Mit Maria Kalaniemi aus Finnland und Siiri Sisask aus Estland kommen auch zwei Gäste aus den Kulturhauptstädten 2011 nach Hannover: „Wir wollen da einen Schritt voraus sein und die beiden Städte schon einmal vorstellen“, sagte Christoph Sure.

Einen der Höhepunkte des Festivals stellt das argentinische Tanztheater „Der Klang der Zärtlichkeit“ dar, das die Welt des Tangos vorstellen wird - interessierte Besucher können sich im Anschluss selbst an dem Tanz versuchen. Zahlreiche Workshops bieten den Zuschauern ebenfalls die Möglichkeit, selbst einmal aktiv zu werden.

Finanziert wird das Festival aus Eintritts- und Sponsorengeldern, unter anderem von der Stiftung Niedersachsen. Insgesamt stehen in diesem Jahr rund 175.000 Euro als Etat zur Verfügung. Die Veranstalter rechnen mit mindestens 5000 Besuchern.

lni

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