Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Kultur Walburg bleibt Intendant des Schauspiels
Mehr Welt Kultur Walburg bleibt Intendant des Schauspiels
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:15 13.12.2015
Von Ronald Meyer-Arlt
Kulturministerin Gabriele Heinen-Kljajic mit Lars-Ole Walburg im Malsaal vor einem Blütenbild vom kommenden Opernball. Quelle: Florian Petrow
Anzeige
Hannover

Es geht in die Verlängerung: Lars-Ole Walburg, seit 2009 Intendant des Schauspiels Hannover, wird das Haus bis zum Ende der Spielzeit 2018/2019 leiten. Das hat der Aufsichtsrat des Theaters am Donnerstag entschieden. Der Vertrag des Intendanten wird um zwei Jahre verlängert. Als Lars-Ole Walburg als Intendant in Hannover begann, hatte sein Vertrag eine Laufzeit von fünf Jahren, es folgte eine Verlängerung von drei Jahren; dass es jetzt nur zwei Jahre geworden sind, liegt auch daran, dass mit dem Ende der Spielzeit 2018/19 auch der Vertrag von Hannovers Opernintendanten Michael Klügl ausläuft. So soll es 2019 einen „gemeinsamen Neustart“ für Oper und Schauspiel in Hannover geben - das sagte Niedersachsens Kulturministerin Gabriele Heinen-Kljajic am Donnerstag im Anschluss an die Aufsichtsratssitzung.

Die Vermutung, dass dann vielleicht ein Generalintendant für beide Häuser tätig sein könnte, weist sie zurück, aber sie geht immerhin von einer „komplementären Aufstellung beider Häuser“ aus. Das heißt: Die beiden Intendanten, die 2019 in Hannover beginnen werden, sollen eng kooperieren.

Anzeige

Heinen-Kljajic lobte Lars-Ole Walburg für seine erfolgreiche Arbeit am Schauspiel Hannover. Besonders hob sie das Engagement für das Junge Schauspiel und die eigenen Regiearbeiten des Intendanten hervor. Walburgs Inszenierung von Erich Maria Remarques Antikriegsroman „Im Westen nichts Neues“ ist gerade in der zweiten Saison zu sehen - und immer noch hervorragend besucht. Walburg kommentierte die Vertragsverlängerung mit den Worten: „Das fühlt sich sehr richtig an.“ Er verspüre momentan eine „extrem positive Energie“ im Haus. Dass er jetzt eine Perspektive bis 2019 hat, heißt auch, dass er neue Schauspieler verpflichten kann. In den nächsten Jahren ginge es darum „die Früchte der Arbeit zu ernten“, sagte er. Demnächst werde es Einladungen zu Festivals und einige internationale Koproduktionen geben.

Nach zehn Jahren Intendantentätigkeit in Hannover soll dann aber 2019 für ihn hier Schluss sein.

Kultur „Dämonen und Wunder“ - Der Krieg, der nicht aufhören will
Stefan Stosch 12.12.2015
Kultur Episode 7: "Das Erwachen der Macht" - Fans fiebern "Star Wars" entgegen
09.12.2015
Ronald Meyer-Arlt 12.12.2015