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Kultur Saisoneröffnung mit sieben Stunden "Faust" am Wiener Burgtheater
Mehr Welt Kultur Saisoneröffnung mit sieben Stunden "Faust" am Wiener Burgtheater
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21:32 04.09.2009
Von Ronald Meyer-Arlt
Beim Faust am Burgtheater wird's feurig. Quelle: Burgtheater
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Mit "Aplomb" wollte Matthias Hartmann seine erste Spielzeit am Wiener Burgtheater eröffnen. Den erhoffte er mit "Faust" zu erzielen. Der Tragödie erster und zweiter Teil. Ganz großes Kino, äh, Theater. Mehr als sieben Stunden Spieldauer. Kameras in den Logen, Radioreporter im Foyer. Und das schöne Wiener Publikum hochgespannt. Doch bis zur ersten Pause bot Hartmann nur braves Stadttheater. Tobias Moretti ist ein matter Faust, Gert Voss ein Mephisto im Rahmen der Üblichkeiten. Einzig das Gretchen von Katharina Lorenz ist etwas Besonderes. So. Pause ist zuende...

...Gut vier Stunden dauerte Faust I. Der Applaus am Ende war groß, immer wieder verbeugten sich die Schauspieler, aber einer kam nicht zur Verbeugung auf die Bühne: Matthias Hartmann, der Regisseur. Der sieht beide Teile als eine Regietat an, aber gleich geht es mit anderen Schauspielern und anderen Theatermitteln weiter. Videoeinsatz soll wichtig werden. Im ersten Teil war davon noch nichts zu sehen. Sagen wir mal so: Es kann besser werden...