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Kultur Petras will in Stuttgart „klassisches Stadttheater“ machen
Mehr Welt Kultur Petras will in Stuttgart „klassisches Stadttheater“ machen
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16:21 14.11.2011
Ein Theater für die ganze Stadtbevölkerung will der designierte Intendant des Stuttgarter Schauspielhauses, Armin Petras, bieten. Quelle: dpa
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Stuttgart

Dazu gehörten die Zusammenarbeit mit externen Institutionen, freien Theatergruppen und internationalen Theatern und den Goethe-Instituten weltweit. Der derzeitige Intendant des Berliner Maxim-Gorki-Theaters soll die Leitung des Hauses ab der Spielzeit 2013/2014 von Hasko Weber übernehmen.

„Ich hoffe, dass wir trotzdem nicht allzu ordentlich sind und ein bisschen Wildheit in die Gegend mit hineinbringen“, sagte der 47-Jährige. Er räumte ein, dass ihm die Region noch fremd sei, aber er sich sehr für die Stadt interessiere - auch wegen der aus der Mitte der Bevölkerung gespeisten Widerstandsbewegung zum Bahnprojekt Stuttgart 21. „Natürlich hat das mein Interesse geweckt“, sagte Petras. Politische und soziale Themen sollten unter seiner Leitung weiter einen Schwerpunkt bilden. Weber hatte das Haus seit 2005 geführt.

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Um den Wechsel von Petras von Berlin nach Stuttgart hatte es bei der Bekanntgabe Mitte Oktober einigen Wirbel gegeben. Der Theatermacher hatte in einem dpa-Interview seinen Weggang mit der fehlenden finanziellen Unterstützung des Landes Berlin und des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit (SPD) begründet. „Ich kann nicht auf der Bühne politisches und soziales Theater machen und mich dann als Intendant apolitisch verhalten“, hatte Petras gesagt. Am Montag hatte der Verwaltungsrat der Württembergischen Staatstheater den Vorschlag der Findungskommission formal angenommen.

dpa

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