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Kultur London stellt Kulturprogramm vor
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16:50 04.11.2011
London stellt sein Kulturprogramm während der olympischen Spiele 2011 vor. Quelle: dpa
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London

An dem gut dreimonatigen Kunstfestival beteiligen sich unter anderem die Schauspieler Jude Law und Cate Blanchett, die Maler David Hockney, Lucian Freud, Damien Hirst und Tracey Emin, die Designer Vivienne Westwood, Stella McCartney und Paul Smith, die Autorin Toni Morrison und die Dirigenten Daniel Barenboim und Simon Rattle. Auch die Künstlerin und John-Lennon-Witwe Yoko Ono sei mit an Bord, teilten die Veranstalter in London mit. Das landesweite Programm mit Konzerten, Filmaufführungen, Tanz, Theater, Ausstellungen und Installationen läuft vom 21. Juni bis 9. September. Insgesamt gebe es "zehn Millionen kostenlose Gelegenheiten, etwas zu sehen", hieß es. Es gehe darum, die Leute dazu zu bringen, neue Arten von Kunst auszuprobieren, aber auch, britisches Talent zur Schau zu stellen.

Zur Eröffnung treten unter anderem der venezolanische Superstar Gustavo Dudamel und das Symphonieorchester von Simon Bolivar im schottischen Schloss Stirling Castle auf; eine All-Star-Combo um Schauspieler Jude Law und den Gründer der Stiftung Peace One Day ("Eines Tages Frieden"), Schauspieler und Regisseur Jeremy Gilley, bietet gemeinsam mit der Band Massive Attack ein Konzert im irischen Derry. Schauspieler Mark Rylance will mit Performance-Kunst Shakespeare auf die Straße bringen. Auch aus Deutschland reist eine Gruppe von Künstlern an, darunter Tino Sehgal und Hans Peter Kuhn. Der Tenor Jonas Kaufmann übernimmt in "Die Trojaner" von Hector Berlioz im Londoner Royal Opera House die Rolle des Äneas. Auch das Wuppertaler Tanztheater von Pina Bausch, die Bremer Shakespeare Company und die Ruhrfestspiele Recklinghausen werden vertreten sein.In London wird eines der letzten Projekte der 2009 verstorbenen Choreographin Bausch aufgeführt, eine Reihe von zehn unmittelbar aufeinanderfolgenden Werken, die speziell für die Olympiade 2012 geschaffen wurden.

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Das Kulturfest ist der Höhepunkt einer insgesamt vierjährigen "Kulturolympiade". Angesichts der Finanzkrise sei es ein positives Signal, sagte Vorstandschef Tony Hall. "Ich denke, wir brauchen alle wieder einen Sinn dafür, was wir in diesem Land wirklich gut können", betonte Hall. "Wenn man sich die großen Blöcke unserer Volkswirtschaft ansieht - die Kreativindustrie und die Kultur zählen dazu." Die Olympischen Spiele laufen von 27. Juli bis 12. August.

dpa

04.11.2011
Johanna Di Blasi 03.11.2011
03.11.2011