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Kultur Kate Winslet ist vor der Kamera inzwischen nichts mehr peinlich
Mehr Welt Kultur Kate Winslet ist vor der Kamera inzwischen nichts mehr peinlich
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15:44 26.11.2011
Kate Winslet in Roman Polanskis  „Der Gott des Gemetzels“. Quelle: Constantin
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Berlin

Das sagte die Schauspielerin und Oscar-Preisträgerin („Der Vorleser“) in einem Interview. „Sobald ich mein erstes Baby herausgedrückt hatte, war jedes Peinlichkeitsgefühl dahin.“ Ihre Kinder Mia (11) und Joe (8) bedeuten dem 36-jährigen Star sehr viel. „Sie haben mir eine ganz neue Welt von Emotionen erschlossen, die ich früher einfach nicht kannte.“

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Yasmina Rezas weltweiter Bühnenerfolg „Der Gott des Gemetzels“ wurde von Regiealtstar Roman Polanski als Starparade auf die Leinwand gebracht: Jodie Foster, Kate Winslet, Christoph Waltz und John C. Reilly spielen zwei Ehepaare, die sich in der Wohnung treffen, nachdem die Söhne auf dem Spielplatz ruppig aneinandergeraten sind. Erst geht es zivilisiert zu, dann fallen die Masken. Die braven Bürger mutieren zu Bestien.

Wie schon die Bühnenversion dürfte auch die Kinofassung ein Publikum begeistern, das sich gern vor Schadenfreude über die Unzulänglichkeiten der Mitmenschen auf die Schenkel klopft. Der Film läuft seit dem 24. November in den deutschen Kinos.

Außerdem ist Kate Winslet derzeit noch in einem weiteren hochkarätig besetzen Film zu sehen: Steven Soderbergh „Contagion“. Fieber und trockener Husten, Krämpfe und Gehirnblutungen sind Symptome, die weltweit auftauchen und schließlich zu Tausenden von Toten führen, ob in Tokio, Hongkong oder Paris. Mit Hochdruck zwar arbeiten Forscher an einem Impfstoff gegen das Virus, die Panik aber, die nun global um sich greift, stellt eine fast eben so große Bedrohung dar.

Einen Wettlauf gegen den Tod hat Steven Soderbergh inszeniert, bekannt ist der US-Regisseur durch Filme wie „Ocean’s Eleven“. Mit Stars wie Matt Damon, Kate Winslet, Gwyneth Paltrow und Jude Law fährt er diesmal ein besonders hochkarätiges Darstellerensemble auf. Der Film läuft seit dem 20. Oktober in den deutschen Kinos.

dpa/tfi

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