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Kultur Jan Josef Liefers liest aus seiner Biografie
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00:15 14.11.2016
Jan Josef Liefers verbrachte seine Kindheit und Jugend in der DDR. Quelle: Irving Villegas
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Hannover

„Musik hat in meinem Leben eine große Rolle gespielt“, sagt Schauspieler Jan Josef Liefers zu Beginn seiner Lesung im Concordia-Haus. „Soundtrack meines Lebens“ heißt deshalb auch seine Autobiografie, aus der er auf Einladung der Concordia-Stiftung gelesen hat.

Liefers Erzählung aus Kindheit und Jugend in der DDR profitiert von Liefers schauspielerischen Erfahrungen. Musik, Geräusche, Klänge sind immer wieder zentral, wenn er sich an seine erste Berührung mit dem Medium Film, seine Bewunderung für Manfred Krug, nächtliches Gitarre-Spielen, Familientreffen oder Ostfernsehen beschreibt – alles mit einem nostalgisch-amüsierten Blick.

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Nach gut eineinhalb Stunden, in denen das Publikum selbst banale Episoden mit herzhaften Lachen beantwortet, will Liefers eines richtig stellen: „Die Menschheit verabschiedet sich lachend von ihrer Vergangenheit“, sagt er. „Ich trauere der DDR nicht nach, aber es ist doch gut, dass wir uns heute darüber amüsieren können.“

Die Concordia-Stiftung lädt einmal jährlich prominente Gäste ein, um mit dem Erlös Projekte im Bereich Mensch, Natur und Gemeinschaft zu unterstützen. Die Einnahmen dieser Lesung gehen an die Schmerzforschung an der Medizinischen Hochschule Hannover. „Das war der Wunsch des Künstlers“, erklärt Stiftungschef Michael Vieregge.     

Von Katharina Derlin

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