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Kultur Heinz Rudolf Kunze meldet sich zurück
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19:44 13.11.2012
Von Uwe Janssen
Jetzt mal was zusammen: Tobias Künzel (r.) und Heinz Rudolf Kunze. Quelle: Dimi Anastassakis
Hannover

Tobias Künzel und Heinz Rudolf Kunze haben eigentlich nicht besonders viel gemeinsam. Der eine kommt aus einem berühmten Knabenchor Ostdeutschlands und ist mit der Pop-a-cappella-Truppe Die Prinzen ein Star geworden. Der andere kommt aus der klassischen Liedermacherecke Westdeutschlands und hat es sich seitdem schon in erstaunlich vielen Populärmusikecken bequem gemacht. Und doch: Man kennt und schätzt sich seit Langem. Das merkt man an Dialogen wie diesem. Kunze sagt: „Ich hab’ den Prinzen sogar schon mal einen Preis verliehen.“ Künzel sagt: „Ich hab’ mir freiwillig Heinz-Rudolf-Kunze-CDs gekauft.“ Kunze sagt: „Ja, vom Begrüßungsgeld.“ Künzel sagt: „Die waren im Westpaket.“

Beim liebenswerten Gefrotzel wird es nicht bleiben. Die beiden machen demnächst auch auf der Bühne gemeinsame Sache. „KuK“ heißt das Projekt, das bislang aus einer Reihe geplanter Konzerte besteht. Mit einem Studiotonträger eilt es Kunze und Künzel nicht. Allerdings könnte es sein, dass die Besucher eines Konzerts den jeweiligen Mitschnitt des Abends anschließend erwerben können. Zu hören sein werden einige bekannte Prinzen-Songs, ausgesucht und gesungen von Kunze, und einige Kunze-Songs, erwählt und interpretiert von Künzel. Doch der Schwerpunkt der beiden liegt auf einem Repertoire eigener Stücke, bei dem es quer durch den Stilgarten geht. Die Basis sei zurückgenommener Akustikrockpop, doch es geht nach Worten des Wahllondoners Künzel auch mal „richtig laut“.

Die Idee der Zusammenarbeit ist zehn Jahre alt. Dass es mit der Umsetzung so lange gedauert hat, hängt mit dem engen Arbeitssplan der beiden zusammen. Künzel, Jahrgang 1964, hat neben den Prinzen (die im nächsten Jahr ein neues Album veröffentlichen wollen) und seiner Familie noch eine Hobbyband, in der er Schlagzeug spielt. Kunze, 55 und ohnehin Workaholic, ist derzeit mit seinem Projekt „Räuberzivil“ unterwegs und macht im kommenden Jahr auch schon wieder eine neue „echte“ Kunze-Platte mit seiner „Verstärkung“.

Doch nun, nach langer Zeit des Machenwollens, hat sich ein Zeitfenster aufgetan. An Songs wird eifrig gearbeitet, und demnächst wird dann gemeinsam geprobt. Mit auf der Bühne sein werden dann zwei weitere Hannoveraner: Wohnraumheld und Fury-Gitarrist Christof Stein-Schneider spielt Gitarre, Räuberzivilist Peter Pichl zupft den Bass. Am Piano sitzt Bluespianist David Millns, der schon mit Alexis Korner und Eric Burdon unterwegs war. Könnte eine spannende Mischung werden.

In Hannover gastiert „KuK“ am 29. Januar um 20 Uhr. Karten: (0511)444066.

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