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Kultur „Hart am Wind“ in Hannover
Mehr Welt Kultur „Hart am Wind“ in Hannover
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14:53 07.01.2010
Das Theaterstück „Ich, Peer Gynt“ wird am 22. und 23. Februar 2010 im Ballhof Eins in Hannover während des größten Kinder- und Jugendtheaterfestivals Norddeutschlands „Hart am Wind“ präsentiert. Quelle: lni
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Das größte Kinder- und Jugendtheaterfestival Norddeutschlands „Hart am Wind“ nimmt Kurs auf Hannover: Das Schauspiel Hannover/Junges Schauspiel lädt vom 20. Februar an zu dem Festival ein, das zum zweiten Mal ausgerichtet wird. Eine Woche lang geben 33 Vorstellungen für Kinder und Jugendliche einen Einblick in die norddeutsche Theaterszene, teilte eine Sprecherin am Donnerstag in Hannover mit. Außerdem stehen Diskussionen und Lehrerfortbildung auf dem Programm.

Eröffnet wird das Festival mit der Premiere „Boys don’t cry“ unter der Regie von Heike Götze. In der Inszenierung des Jungen Schauspiels geht es um den Jungen Brandon Teena, der eigentlich ein Mädchen ist und Teena Brandon heißt und in der amerikanischen Kleinstadt Humboldt im Bundesstaat Nebraska lebt. Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit und wurde 1999 mit der US-Schauspielerin Hilary Swank in der Hauptrolle erfolgreich verfilmt.

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Das Festival spannt den Bogen von großen Inszenierungen bis hin zum Puppentheater. Die Puppenspieler sind mit drei Produktionen vertreten. Während sich „Das Geheimnis der roten Ente“ mit der Erfüllung von Wünschen und Träumen befasst, widmen sich „Adieu, Herr Muffin“ und „Ente, Tod und Tulpe“ dem Thema Tod. „Beide Stücke nähern sich dem Thema auf sensible und humorvolle Weise“, sagte die Leiterin des Jungen Schauspiels, Heidelinde Leutgöb.

Auch die Musik kommt während des Festivals nicht zu kurz. Das Moks Bremen steht zum Beispiel mit dem Stück „Ich, Peer Gynt“ in Hannover auf der Bühne. Die Hauptfigur Peer Gynt will raus aus dem Elend, in dem er lebt. Er will allen zeigen, dass mehr in ihm steckt als alle denken und beginnt, gefälschte Wahrheiten und Lügen zu erzählen. Die Schauspieler des Moks werden in dieser Inszenierung von Musikern der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und Schülern eines Gymnasiums begleitet.

lni