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Kultur „Ein Herz und eine Seele": Hildegard Krekel ist tot
Mehr Welt Kultur „Ein Herz und eine Seele": Hildegard Krekel ist tot
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13:33 27.05.2013
Die Schauspielerin Hildegard Krekel ist im Alter von 60 Jahren gestorben. Quelle: dpa
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Köln

Die Schauspielerin Hildegard Krekel ist tot. Sie wurde 60 Jahre alt. Einem großen Fernsehpublikum wurde die gebürtige Kölnerin in den 70er Jahren durch die TV-Serie „Ein Herz und eine Seele“ bekannt, in der sie die Tochter von „Ekel Alfred“ spielte. Vor Jahren war die Schauspielerin mit ihrer Krebserkrankung an die Öffentlichkeit gegangen. Krekel starb am Sonntag in Köln, wie der Westdeutsche Rundfunk am Montag mitteilte.

Zuletzt hatte Krekel für die WDR-Serie „Ein Fall für die Anrheiner“ vor der Kamera gestanden. Dort spielte sie die Wirtin Uschi Schmitz. Außerdem lieh die Rheinländerin ihre Synchronstimme den Schauspielerinnen Bette Davis und Helen Mirren. Auch in der Kindersendung „Sesamstraße“ trat sie in den achtziger Jahren auf. Über den Tod Krekels hatte „Bild.de“ zuerst berichtet.

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Schon als Schulkind sprach Krekel erste Hörspiele für den WDR. Mit 14 stand sie vor der Kamera für die Adaption des britischen Krimis „Der Mann mit der Puppe“. Einem breiten Publikum wurde sie in der TV-Serie „Ein Herz und eine Seele“ bekannt. Darin spielte sie eine linke Weltverbesserin, die mit ihrem Seriengatten Diether Krebs den reaktionären Spießer „Ekel Alfred“ auf die Palme brachte.

Quelle: MuscleBeaver

Zuletzt hatte sie für die WDR-Serie „Ein Fall für die Anrheiner“ im Sommer vergangenen Jahres vor der Kamera gestanden. Die Rolle wurde nach Angaben einer WDR-Sprecherin an den Gesundheitszustand angepasst. Als Uschi Schmitz war Krekel zu einer Reise nach Australien aufgebrochen und sollte dann nur noch sporadisch in der Serie zu sehen sein.

WDR-Fernsehdirektorin Verena Kulenkampff würdigte Krekel als starke Persönlichkeit und als echtes Original. „Sie verkörperte Optimismus und Lebensfreude pur.“ Der WDR verdanke ihr die Popularität der WDR-Serien „Ein Herz und eine Seele“ und „Die Anrheiner“. Das Publikum habe sie dafür geliebt. Der WDR sei „sehr traurig“ über Krekels frühen Tod.

dpa/mhu

Dieser Artikel wurde aktualisiert.

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