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16:57 12.11.2012
 Am Montag ist der Deutsche Preis für Denkmalschutz vergeben worden. Sechs Silberne Halbkugeln wurden in Wismar verliehen. Quelle: dpa (Archivfoto)
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Wismar

Der Deutsche Preis für Denkmalschutz ist am Montag in der Wismarer Kirche St. Georgen an zehn engagierte Bürger und Institutionen vergeben worden. Die höchste Auszeichnung auf diesem Gebiet in der Bundesrepublik geht jährlich an Menschen, die sich um den Erhalt historischer Bauten in Deutschland besonders verdient gemacht haben.

Die Präsidentin des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz, Eva Kühne-Hörmann, sagte zur Preisverleihung, das Nationalkomitee als Spitzenorganisation des Denkmalschutzes setze sich intensiv für die Vermittlung der Werte des Denkmalschutzes ein. „Wir wollen helfen, vor allem auch junge Menschen dafür zu begeistern.“

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In diesem Jahr wurden sechs Silberne Halbkugeln verliehen, außerdem drei Journalistenpreise und erstmals ein Internetpreis. Die vier letztgenannten Auszeichnungen sind mit jeweils 2500 Euro dotiert. Die Silbernen Halbkugeln wurden von Fritz Koenig (Landshut) geschaffen. Der Hauptpreis, der Karl-Friedrich- Schinkel-Ring, wurde in diesem Jahr nicht vergeben.
Zu den Preisträgern gehören zum Beispiel Uwe Klein aus Meiningen in Thüringen, der die Stiftung „Meininger Baudenkmale“ gründete, sowie die Retter von Schloss und Park Riede in Nordhessen, Christian und Johannes Kahl. Ausgezeichnet wurde auch ein Verein in Leipzig, der eines der ältesten originalgetreu erhaltenen Filmtheater Deutschlands wiederbelebt hat, und Uwe Karstens aus Ascheberg in Schleswig-Holstein für seinen langjährigen Einsatz für die denkmalgerechte Instandsetzung historischer Wind- und Wassermühlen.
Die Journalistenpreise gingen an zwei Fernsehautoren von NDR und rbb sowie an einen freien Journalisten. Den ersten Internetpreis erhielt die Architektenkammer und Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen für ihre Internetplattform. Der Internetpreis zeichnet herausragende Beiträge aus, die ausschließlich im Internet veröffentlicht worden sind und zeigen.
Der Denkmalschutz-Preis wird jährlich vom Präsidium des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz vergeben. Er ist ausschließlich Ehrenamtlichen vorbehalten, die sich dem Schutz, der Pflege und der dauerhaften Erhaltung des baukulturellen Erbes widmen.

dpa

Dieser Artikel wurde aktualisiert.

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