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Kultur Bowie in Hannover: Sternenstaub in der Arena
Mehr Welt Kultur Bowie in Hannover: Sternenstaub in der Arena
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12:22 11.01.2016
David Bowie 2003 in der Preussag Arena in Hannover. Quelle: Archiv
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Hannover

Das Faible für Technik war unverkennbar: Zigtausende von Leuchtdioden flimmerten zu einem Musik-Comic hinter David Bowie auf der Bühne, der Musiker und die Band waren dort als Zeichentrickmännchen zu sehen. Die Animation ging in Realbilder über, der Gitarrenriff von "Rebel Rebel" erklang – 10.000 Fans jubelten zum ersten Mal.

HAZ-Rezensent Matthias Schmidt beschrieb David Bowie als einen "aus einer Lätta-Reklame entsprungener Jüngling": Ohne Maskerade, ohne Fantasy-Kostüm, dafür auf Twen designed mit Turnschuhen, straffer Haut für einen damals 56-Jährigen und einem "umwerfenden Lächeln". Aber schon 2003 grassierte die Manie, dass sich Musiker nur für kurze Zeit fotografieren ließen, Bowie sogar nur aus der Ferne.

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Bowie ging ganz nah an die Fans in der ersten Reihe ran, klatschte Hände ab, lief "lässig-schlaff über die Bühne, als wär’s ein Laufsteg", aber das Tanzen habe er "wahrlich nicht erfunden".

Der HAZ-Kritiker war mit dem Konzert nicht 100-prozentig zufrieden: "Doch es geht rauf und runter bei diesem Konzert." Für die richtig großen Momente des Abends habe die Band gesorgt, wenn sie entweder richtig Gas gab oder sich zurückhielt. Er war sich nicht ganz sicher, ob es ein guter oder doch nur durchwachsener Abend war.

Für die Fans hingegen war David Bowie der Held. Das Stück "Heroes" fehlte nicht.

sbü

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