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Kultur Das Phänomen Mario Barth in der TUI-Arena
Mehr Welt Kultur Das Phänomen Mario Barth in der TUI-Arena
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23:03 10.03.2011
Von Ronald Meyer-Arlt
Gern gesehener Gast in Hannover: Mario Barth. Quelle: Martin Steiner
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Wie wahr: „Männer sind peinlich, Frauen manchmal auch!“ Peinlichkeit kennt eben keine Grenzen. Da geht’s ihr genauso wie dem Humor. Mario Barth zum Beispiel: Der Mann ist grenzenlos komisch. Im November war er mit „Männer sind peinlich ...“ in der TUI-Arena in Hannover zu Gast. Dreimal ausverkauftes Haus, dreimal 10.000 Leute. Davor, im März vergangenen Jahres, war die Arena zweimal ausverkauft. Und jetzt ist er wieder da, dasselbe Programm, dasselbe Phänomen: Ruckzuck ist das Haus ausverkauft.

Aber warum? Mario Barth musiziert nicht, er singt nicht, er tanzt nicht (jedenfalls nicht richtig), er jongliert nicht (nicht einmal mit Worten). Er erzählt nur. Witze. Manchmal ohne Pointen. Begebenheiten aus dem Alltag. Manchmal ohne Sinn. Viele Sätze beginnen mit „Kein Witz jetzt ...“ und enden mit „dat glaubste nich“. Er erzählt von Urlaubsreisen mit seiner Freundin, von der Freundin seiner Freundin, von der Flugangst seiner Freundin und von der Nölerei seiner Freundin. Er ist nah dran an den Leuten.

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Diese Kumpelhaftigkeit ist ein Grund seiner Beliebtheit, seine überbordende Energie ein weiterer. Und vielleicht begeistert er die Massen auch so, weil er gar nichts anderes will. Er hat keine Botschaft außer „Dat is so geil“. Und das fanden seine Zuschauer auch. Riesenapplaus.

Der Auftritt am Freitag ist ausverkauft – und der vorerst letzte in Hannover. Nach seiner Stadiontour im Sommer arbeitet Barth an einem neuen Programm.