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Welt Jeder dritte „Bufdi“ gibt vorzeitig auf
Mehr Welt Jeder dritte „Bufdi“ gibt vorzeitig auf
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09:09 22.05.2018
Seit 2011 haben insgesamt 307.372 Männer und Frauen in Deutschland am Bundesfreiwilligendienstes teilgenommen. Quelle: dpa
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Saarbrücken

Seit der Einführung des Bundesfreiwilligendienstes hat einem Zeitungsbericht zufolge jeder dritte Teilnehmer seinen Einsatz vorzeitig beendet. Dabei war die Abbruchrate in den alten Bundesländern (35 Prozent) deutlich höher als im Osten (26 Prozent), wie die „Saarbrücker Zeitung“ unter Berufung auf aktuelle Zahlen der Bundesregierung berichtete, die die Linksfraktion angefordert hatte.

Der Bundesfreiwilligendienst wurde vor sieben Jahren im Zuge der Aussetzung der Wehrpflicht ins Leben gerufen. Seitdem nahmen nach Regierungsangaben insgesamt 307.372 Männer und Frauen in Deutschland daran teil. Und das offenbar nicht immer zur persönlichen Zufriedenheit: Denn im Zeitraum zwischen Juli 2011 und März 2018 quittierten 98.633 „Bufdis“ vorzeitig den in der Regel zwölf Monate langen Dienst. Die Abbruchquote lag damit bei 32 Prozent.

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Gründe dafür nannte die Regierung nicht, wie es hieß. Die Sprecherin für bürgerschaftliches Engagement der Linken, Katrin Werner, sagte, denkbar seien der Erhalt eines Studienplatzes oder einer Lehrstelle. Wenn aber fast ein Drittel der Dienstleistenden ihre Stelle vorzeitig aufgebe, müsse „auch die Qualität des Dienstes, der Arbeitsbedingungen und des Bildungsprogramms auf den Prüfstand gestellt werden“, erklärte Werner.

Von epd/dpa/RND

Der Artikel "Jeder dritte „Bufdi“ gibt vorzeitig auf" stammt von unserem Partner, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland.

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