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Welt Bundesregierung treibt Schienenausbau voran
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15:17 15.04.2018
Die Bundesregierung treibt den Ausbau des Schienennetzes für 740-Meter-Güterzüge voran. Quelle: dpa
Berlin

Das geht aus der Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion hervor, die dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vorliegt. Demnach sind derzeit bundesweit mehr als 70 Bauprojekte in zwölf Bundesländern in der Planung, um mehr Streckenabschnitte zu schaffen, auf denen so genannte 740-Meter-Güterzüge fahren können.

740 Meter sind die in der Europäischen Union erlaubte Höchstlänge für Güterzüge. Nach Expertenangaben unterschreiten jedoch rund 60 Prozent der in Deutschland verkehrenden Güterzüge diese Länge wegen Engpässen im Netz.

Notwendige Signale fehlen

So fehlen etwa notwendige Signale oder die Überholgleise sind zu kurz. Der Finanzbedarf für die Bauprojekte beläuft sich auf 405 Millionen Euro. „Die Planung für die Umsetzung der Maßnahmen wurde vom Vorhabenträger DB Netz AG bereits aufgenommen“, erklärt das Verkehrsministerium nun. Der Bund habe hierfür die erforderlichen Planungsmittel bereitgestellt, „wie auch die Mittel für die Realisierung erster Einzelmaßnahmen“.

Die FDP kritisiert die Pläne als unzureichend. „Die lange und für die deutsche und internationale Wirtschaft tragische Eisenbahn-Streckensperrung von Rastatt-Niederbühl auf einer der wichtigsten europäischen Güterzugstrecken kann sich in Deutschland leider jederzeit wieder ereignen“, sagte FDP-Verkehrspolitiker Christian Jung dem RND. Eine Tunnel-Havarie in Raststatt hatte im vergangenen Jahr zu wochenlangen Sperrungen geführt.

Bundesregierung zog keine planerischen Konsequenzen

Jung kritisiert, die Bundesregierung habe ihre Hausaufgaben nicht gemacht und keine planerischen Konsequenzen aus dem Fall gezogen. Es seien zu wenige Verlängerungen und Neubauten für Überholgleise in Deutschland geplant worden, „die frühere, seit den 1990er-Jahren abgebaute Gleisstrukturen im Güterzugbereich nicht ersetzen, obwohl wir diese in allen Regionen dringend bräuchten“.

Von RND

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