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Welt 13 Tote nach heftigen Überschwemmungen in Südfrankreich
Mehr Welt 13 Tote nach heftigen Überschwemmungen in Südfrankreich
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14:27 15.10.2018
Blick auf eine zerstörte Brücke über den Fluss Trapel, nachdem ein Sturzbach sie weggerissen hatte. Bei starkem Regen und Überschwemmungen sind im Süden Frankreichs mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. Quelle: Eric Cabanis/AFP/dpa
Carcassonne

Bei starkem Regen und Überschwemmungen sind im Süden Frankreichs mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. Einige der Getöteten seien offenbar von den Fluten mitgerissen worden, sagte der Präfekt des Départements Aude, Alain Thirion, dem Fernsehsender BFM. Fünf weitere Menschen wurden schwer verletzt, wie das französische Innenministerium am Montag mitteilte.

Die Schulen im betroffenen Département Aude blieben geschlossen, zahlreiche Straßen waren gesperrt, wie die Präfektur auf Twitter mitteilte. Die Menschen waren aufgerufen, ihre Häuser nicht zu verlassen. Drei der Toten wurden Berichten zufolge in Villardonnel und Villegailhenc gefunden, zwei Kommunen im Norden der Stadt Carcassonne.

Tote in Frankreich und Wales, Evakuierungen in Norwegen: Während Deutschland bei über 20 Grad Celsius schwitzt, versinken andere Teile Europas in Regenmassen.

Fernsehbilder zeigten Straßen, die sich in reißende Flüsse verwandelt hatten. Autos wurden fortgeschwemmt. Der Präfekt sagte dem Sender LCI, in der Nacht zu Montag sei innerhalb weniger Stunden so viel Regen gefallen wie normalerweise in einem halben Jahr. In manchen Kommunen stand demnach das Wasser sechs Meter hoch.

Auch andere Teile Europas leiden unter Starkregen: In Wales starb am Wochenende ein Mensch nach den schwersten Überschwemmungen seit Jahrzehnten.

In Wales verwandelten sich am Wochenende kleine Bäche in reißende Flüsse. Quelle: imago/i Images

Und auch im Südwesten Norwegens ist Land unter: Nach ersten schweren Überschwemmungen wurden mehr als 100 Menschen in Sicherheit gebracht. Mehrere Personen mussten mit Hubschraubern aus abgeschnittenen Gegenden gerettet werden, berichtet die Nachrichtenagentur NTB. Starkregen und Schneeschmelze hatten am Sonntag in den Regionen Oppland, Sogn og Fjordane und Hordaland die Flüsse über die Ufer treten lassen. Seit Freitagabend waren stellenweise bis zu 182 Liter Regenwasser pro Quadratmeter gefallen.

Anwohner in Bismo in Norwegen werden mit Hilfe eines Traktors zu ihren Häusern gebracht. Quelle: Orn Borgen/NTB scanpix/dpa

Besonders schwer getroffen wurde die Kommune Skjåk in der Region Oppland. Hier wurden etliche Häuser überschwemmt, die Wassermassen rissen eine Brücke mit. Menschen kamen nach bisherigen Erkenntnissen bislang nicht zu Schaden, in der Ortschaft Luster wurden 13 Ziegen aus einer Scheune gerettet.

Viele Straßen und Brücken wurden nach Überschwemmung und Erdrutschen für den Verkehr gesperrt, in einigen Gegenden ist die Stromversorgung unterbrochen. Eine Sprecherin der zuständigen Wasserressoucen- und Energiedirektion (NVE) erklärte am Montagmorgen im staatlichen Fernsehen NRK, der Höchststand der Flut sei mittlerweile überschritten. Bis die Wassermassen aufgelaufen seien, bestehe aber weiterhin Gefahr, auch durch Erdrutsche.

Von dpa/RND

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