Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Hochschule Erstmals seit 2001 weniger Hochschulabschlüsse
Mehr Studium & Beruf Hochschule Erstmals seit 2001 weniger Hochschulabschlüsse
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:26 29.10.2019
Erstmals seit 2001 ist das Zahl der Hochschulabsolventen gesunken. Quelle: Silas Stein/dpa
Wiesbaden

Zum ersten Mal seit 2001 ist die Zahl der

Hochschulabschlüsse wieder leicht gesunken. Im

Prüfungsjahr 2018 - also Wintersemester 2017/2018 und Sommersemester

2018 - rund 499.000 Absolventen einen Abschluss an einer deutschen

Hochschule.

Im

Vergleich zum Vorjahr war das ein Prozent weniger. Das

berichtet das Statistische Bundesamt. 40 Prozent der Abschlüsse wurde in Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften abgelegt. 26 Prozent entfielen auf Ingenieurwissenschaften. 11 Prozent wurden in Mathematik oder Naturwissenschaften und 10 Prozent in Geisteswissenschaften erworben.

In Humanmedizin oder Gesundheitswissenschaften erreichten 6 Prozent

einen Abschluss. Die restlichen 7 Prozent entfielen auf die übrigen

Fächergruppen Sport, Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften,

Veterinärmedizin sowie Kunst oder Kunstwissenschaft.

Jedes zweite Examen führte im Prüfungsjahr 2018 zu einem

Bachelorabschluss. Im Vergleich zum Vorjahr sank diese Zahl der

Bachelorabschlüsse leicht um 2 Prozent. Dagegen erhöhte sich die Zahl

der Masterabschlüsse und der Lehramtsprüfungen jeweils um drei

Prozent. Rückgänge gab es bei den Promotionen (minus zwei Prozent),

den herkömmlichen universitären Abschlüssen (minus sieben Prozent)

und den herkömmlichen Fachhochschulabschlüssen (minus zwölf Prozent).

dpa

Bei Baltistik geht es sicher um Estland, Litauen und Lettland. Aber Fennistik? Einige der 5000 "Erstis" beginnen auch diesen Studiengang. Aber was lernt man da?

15.10.2019

Studierende in Deutschland haben die Qual der Wahl: Noch nie war die Auswahl an Studiengängen so groß. Das zeigt eine Analyse des Centrums für Hochschulentwicklung.

11.10.2019

An der russischen Sprache Interessierten bietet die Uni Greifswald einen neuen Masterstudiengang. In Kooperation mit der Universität St. Petersburg können Kompetenzen im Fachbereich "Sprache und Kommunikation erworben werden.

01.10.2019