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Reise & Tourismus Neue RKI-Liste: Reiseziele Tunesien, Marokko und Sri Lanka keine Hochrisikogebiete mehr
Mehr Reise & Tourismus Neue RKI-Liste: Reiseziele Tunesien, Marokko und Sri Lanka keine Hochrisikogebiete mehr
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11:06 15.10.2021
Eine Touristin am Strand von Sousse: Tunesien gilt nicht länger als Hochrisikogebiet (Archivbild).
Eine Touristin am Strand von Sousse: Tunesien gilt nicht länger als Hochrisikogebiet (Archivbild). Quelle: Andreas Gebert/dpa/dpa-tmn
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Die Urlaubsländer Tunesien, Sri Lanka und Marokko sind für deutsche Urlauberinnen und Urlauber bald wieder einfacher zu bereisen. Denn die Bundesregierung stuft die Regionen am Sonntag, 10. Oktober 2021, nicht mehr als Hochrisikogebiete ein. Somit besteht keine Quarantänepflicht mehr nach einem Urlaub in diesen Ländern. Für geimpfte Reisende besteht in Tunesien keine Quarantänepflicht und ab dem 16. Oktober benötigen diese für die Einreise auch keinen negativen PCR-Test mehr.

Reiserückkehrerinnen und Reiserückkehrer müssen aber weiterhin die 3G-Regel beachten. Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss bei der Einreise nach Deutschland einen negativen Antigenschnelltest (maximal 48 Stunden alt) oder einen PCR-Test (maximal 72 Stunden alt) vorweisen. In Norwegen müssen nicht geimpfte oder genesene Reisende für zehn Tage in Quarantäne. Diese kann nach drei Tagen mit einem negativen PCR-Test verkürzt werden.

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Gabun, São Tomé und Príncipe nun Hochrisikogebiete

Gleichzeitig werden auf die RKI-Liste zwei neue Länder hinzugefügt. Ab Sonntag gelten die afrikanischen Länder Gabun sowie São Tomé und Príncipe als Hochrisikogebiete. Anders als früher sind für die Einstufung der Hochrisikogebiete nicht mehr nur die Infektionszahlen ausschlaggebend. Die Bundesregierung berücksichtigt zudem Kriterien wie das Tempo der Ausbreitung, die Belastung des Gesundheits­systems oder fehlende Daten über die Corona-Lage.

Die Änderungen der RKI-Liste im Überblick:

Neu auf der Liste der Hochrisikogebiete:

  • Gabun
  • São Tomé und Príncipe

Nicht mehr auf der Liste der Hochrisikogebiete:

  • Algerien
  • Fidschi
  • Marokko
  • Sri Lanka
  • Tunesien

Die Änderungen der Risikogebietsliste werden wirksam am Sonntag, 17. Oktober, um 0 Uhr.

Urlaub im Hochrisikogebiet: Das müssen Reisende beachten

Für Reisende, die weder geimpft noch genesen sind, gilt nach der Rückkehr aus einem Hochrisikogebiet in Deutschland eine zehntägige Quarantänepflicht. Erst ab dem fünften Tag ist ein Freitesten möglich. Kinder müssen ebenfalls in Quarantäne. Nur unter Zwölfjährige müssen sich nicht freitesten, die Isolation endet nach dem fünften Tag automatisch. Vollständig Geimpfte (ab 14 Tage nach der Zweitimpfung) und Genesene (Erkrankung liegt zwischen 28 Tage und sechs Monate zurück) müssen nicht in Quarantäne.

Alle Rückkehrenden aus Hochrisikogebieten müssen jedoch vor der Einreise nach Deutschland eine digitale Einreise­anmeldung ausfüllen. Getestete, vollständig Geimpfte und Genesene müssen dort ihren Test-, Impf- oder Genesenen­nachweis hochladen.

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Reisen mit Quarantänepflicht: die Liste der Hochrisikogebiete

Aktuell stehen 71 Länder auf der Risikogebieteliste des RKI. Hier eine Übersicht aller Hochrisikogebiete ab Sonntag, 17. Oktober:

  • Ägypten
  • Albanien
  • Antigua und Barbuda
  • Armenien
  • Äthiopien
  • Barbados
  • Belarus
  • Belize
  • Bosnien und Herzegowina
  • Brunei Darussalam
  • Burundi
  • Costa Rica
  • Dominica
  • El Salvador
  • Estland
  • Frankreich – die folgenden Regionen und französischen Überseegebiete gelten als Hochrisikogebiete: Französisch-Guayana, Neukaledonien
  • Gabun
  • Georgien
  • Grenada
  • Guyana
  • Guatemala
  • Haiti
  • Honduras
  • Irak
  • Iran
  • Irland – die folgende Region gilt als Hochrisikogebiet: Border
  • Israel inklusive der palästinensischen Gebiete
  • Jamaika
  • Jemen
  • Kenia (Hochrisikogebiet seit 15. August 2021)
  • Korea (Demokratische Volksrepublik)
  • Kosovo
  • Kuba
  • Lettland
  • Libyen
  • Litauen
  • Malaysia
  • Mexiko
  • Moldau, Republik
  • Mongolei
  • Montenegro
  • Myanmar
  • Nicaragua (Hochrisikogebiet seit 12. September 2021)
  • Niederlande – die folgenden überseeischen Teile des Königreichs der Niederlande gelten als Hochrisikogebiete: Aruba, Curaçao, Bonaire, Sint Eustatius, Sint Maarten, Saba
  • Nordmazedonien
  • Papua-Neuguinea
  • Philippinen
  • Rumänien
  • Russische Föderation
  • St. Kitts und Nevis
  • St. Lucia
  • St. Vincent und die Grenadinen
  • São Tomé und Príncipe
  • Serbien
  • Seychellen
  • Slowenien
  • Sudan
  • Suriname
  • Syrische Arabische Republik
  • Tadschikistan
  • Tansania
  • Thailand
  • Trinidad und Tobago
  • Türkei
  • Turkmenistan
  • Ukraine
  • Usbekistan
  • Venezuela, Bolivarische Republik
  • Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland inkl. der Isle of Man sowie aller Kanalinseln und aller britischen Überseegebiete
  • Vereinigte Staaten von Amerika
  • Vietnam

RND/bv

Der Artikel "Neue RKI-Liste: Reiseziele Tunesien, Marokko und Sri Lanka keine Hochrisikogebiete mehr" stammt von unserem Partner, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland.