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Aktuelles London wird für viele Autofahrer teurer
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14:38 09.04.2019
Grüne Schilder weisen in London auf die «Ultra Low Emission Zone» hin. Quelle: Yui Mok/PA Wire
London

Im Kampf gegen schmutzige Stadtluft bittet London zur Kasse: In der Innenstadt müssen Fahrer älterer Autos jetzt eine neue Umweltmaut von umgerechnet rund 14,50 Euro pro Tag zahlen.

Grüne Schilder an der Straße markieren die "Ultra Low Emission Zone" im Zentrum der britischen Hauptstadt. Betroffen sind vor allem Diesel.

Die neue Gebühr fällt zusätzlich zur

City-Maut von umgerechnet knapp 13,40 Euro an und trifft auch Touristen, die in die Innenstadt fahren wollen. Sie soll die Belastung mit gesundheitsschädlichen Stickoxiden (NOx) senken.

Der EU-Grenzwert von 40 Mikrogramm Stickstoffdioxid (NO2) pro Kubikmeter Luft im Jahresmittel wird in Londons teils um ein Vielfaches überschritten. In den Straßen drängen sich die berühmten roten Busse, schwarzen Taxis, Lieferverkehr und Privatautos nicht nur während der Rushhour. Die "Tube" - das älteste U-Bahn-System der Welt - ist im Berufsverkehr hoffnungslos überfüllt, das Fahrradfahren bleibt trotz einiger neuer Rad-Schnellwege auf vielen Straßen gefährlich.

Die neue City-Maut trifft vor allem Dieselfahrer: Die Gebühr wird fällig für Diesel der EU-Abgasnormen Euro 0 bis 5, die bis September 2015 erstmals zugelassen wurden. Benziner der Abgasnorm Euro 0 bis 3 sind ebenfalls betroffen, diese wurden bis Ende 2005 erstmals zugelassen. Auch Motorradfahrer werden zur Kasse gebeten, wenn ihr Fahrzeug der Norm Euro 0 bis 2 entspricht. Die Umwelt-Abgabe wird rund um die Uhr fällig, die City-Maut dagegen nur werktags zwischen 7.00 Uhr und 18.00 Uhr gilt. Kontrolliert wird mit Kameras.

Zahlen kann man unter anderem per App oder Telefon, Informationen dazu gibt es auf der Homepage des öffentlichen Nahverkehrs, "Transport for London". Die neue Umweltzone soll zunächst deckungsgleich mit der City-Maut sein und im Oktober 2021 ausgeweitet werden. Für Wohnmobile und Vans gibt es zusätzliche Gebühren im Großraum London, Infos zur Registrierung und Zahlung gibt es für Touristen unter anderem beim

ADAC.

dpa

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