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Ein spezieller Parkplatz für Elektroautos ist auf dem Boden markiert.
Ein spezieller Parkplatz für Elektroautos ist auf dem Boden markiert. Quelle: Julian Stratenschulte/dpa/Themenfoto
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Marburg

Sind bisherige Elektroautos wirklich umweltschonend oder gibt es bessere Alternativen?

Klassische Elektroautos verbrauchen für die Herstellung der Batterie sehr viele Rohstoffe wie Kobalt, Nickel und Lithium, wofür große Mengen CO2 ausgestoßen werden.

Dies hat man bei einem Brennstoffzellenauto, auch Wasserstoffauto genannt, nicht oder zumindest weniger. Brennstoffzellenautos funktionieren, indem sie Wasserstoff mit Sauerstoff, der aus der Umgebung gezogen wird, reagieren lassen. Dabei entsteht elektrische Energie, Wärme und Wasser, welches als Wasserdampf ausgestoßen wird.

Der Strom wird dann entweder direkt in den Elektromotor oder in eine kleine sogenannte ,,Pufferbatterie‘‘ geleitet. Das Problem bei Brennstoffzellenautos ist, dass es nur sehr wenige auf dem Markt gibt und diese dann auch noch sehr teuer sind. Außerdem gibt es deutschlandweit bisher auch nur etwa 100 Wasserstofftankstellen, die zu jeder Zeit offen sind.

Der Wasserstoff wird entweder flüssig bei Minus 253 Grad Celsius oder gasförmig unter hohem Druck gelagert. Der Verbrauch zur Herstellung ist ähnlich wie bei dem „normalen“ Elektroauto, die Herstellung und die Entsorgung sollen allerdings emissionsfreier und einfacher sein.

Von Jannis Klee und Fredrik Shannoon, Gymnasium Philippinum, Klasse 8b