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Das japanische Kernkraftwerk Fukushima wurde am 11. März 2011 stark beschädigt.
Das japanische Kernkraftwerk Fukushima wurde am 11. März 2011 stark beschädigt. Quelle: EPA/Tepco/dpa/Archiv
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Fukushima

Am 11. März 2011 zerstörte ein Erdbeben der Stärke 9,1 die Stromzufuhr des Kernkraftwerks Fukushima an der Ostküste Japans. Die Kühlwasserpumpen mussten deswegen mit der Notstromversorgung betrieben werden.

Wenig später löste das Beben einen Tsunami aus, welcher auch noch die Notstromversorgung ausschaltete. Die Kühlwasserpumpen konnten nur noch für wenige Stunden mit Notbatterien betrieben werden. Als die Batterien erschöpft waren, fiel die komplette Kühlung aus. Dadurch überhitzten die Reaktoren und eine unkontrollierbare Kernschmelze trat ein.

Es wurden direkt rund 2.000 Bewohner im Umkreis von drei Kilometern in Sicherheit gebracht. Einen Tag später wurde sogar die Evakuierung in einem Radius von zehn Kilometern vom damaligen Premierminister Naoto Kan angeordnet, später noch ausgeweitet.

Am selben Tag reagierte auch Deutschland: Das Bundesumweltministerium richtete noch am gleichen Tag einen Krisenstab ein. Das Ziel war, die Bevölkerung über das Unglück zu informieren und zu verhindern, dass kontaminierte Lebensmittel und Waren aus Japan nach Deutschland importiert werden. Dazu hat Deutschland auch beschlossen aus der Atomenergie auszusteigen.

Von Leonie Maier, Gesamtschule Ebsdorfergrund, Klasse 8G1