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Gesellschaft Wenn sich alles nur noch um „Likes“ dreht
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Schueler lesen die OP
Facebook, Twitter, Instagram: Social Media bietet viele Möglichkeiten, birgt aber auch Gefahren.
Facebook, Twitter, Instagram: Social Media bietet viele Möglichkeiten, birgt aber auch Gefahren. Quelle: Robert Günther/dpa/Themenfoto
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Marburg

Welche Folgen kann der tägliche Einfluss von Social Media auf uns Jugendliche haben? Von falschen Schönheitsidealen, zu der Ausgrenzung wegen zu wenig Followern/Like-Zahlen, bis hin zur reinen Definition über Social-Media-Accounts.

Viele Jugendliche lassen sich heutzutage viel zu viel von Social Media beeinflussen. Häufig kommt es bei gemeinsamen Treffen unter Freunden nur noch dazu, dass man zusammen am Handy hängt, statt etwas zu unternehmen.

Während Gesprächen wird oft auf das Handy gestarrt – das Handy ist immer dabei. Wir selbst haben diese Situation schon oft erlebt. Häufig kommt noch hinzu, dass viele Jugendliche sich nur noch über ihre Social Media Accounts-, Follower- und Like-Zahlen definieren. Freunde werden ausgewählt nach Followern- und Like-Zahlen und manche werden ausgeschlossen wegen zu wenigen.

Eine weitere Schattenseite ist, dass ein dauerhafter Vergleich mit unrealistischen Vorbildern besteht. Die meisten Influencer stellen ihr Leben und sich selbst als „perfekt“ dar, aber das meiste ist nur „Posing“ und Selbstdarstellung. Deswegen haben viele Teenager ein falsches Schönheitsideal und eine realitätsferne Vorstellung vom Leben. Durch diese abwegigen Schönheitsideale kann es, in diesem oft naiven Alter, zu einer Essstörung und einem verminderten Selbstwertgefühl kommen.

Aber im Allgemeinen kann man natürlich nicht sagen, dass die Sozialen Netzwerke nur negative Effekte haben, sondern sie können auch positive Seiten haben. Nichtsdestotrotz sollte man sich im Klaren sein, was man postet und was der Realität entspricht und was nicht.

Deswegen wollen wir dazu auffordern, das Handy einfach mal zu Hause oder in der Tasche zu lassen. Vor allem nach den Lockdowns, die wegen Corona bedingt waren, sollten wir alle unsere sozialen Kontakte noch mehr schätzen.

Von Elena Krahl und Lisa Mundt, Gymnasium Philippinum, Klasse 8b