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Kurz vor seiner Ermordung sitzt der damalige US-Präsident John F. Kennedy am 22. November 1963 in Dallas (USA) zusammen mit seiner Frau Jacqueline (rechts), Nellie Connally (links) und ihrem Mann, dem Gouverneur von Texas, John Connally, in einer offenen Limousine.
Kurz vor seiner Ermordung sitzt der damalige US-Präsident John F. Kennedy am 22. November 1963 in Dallas (USA) zusammen mit seiner Frau Jacqueline (rechts), Nellie Connally (links) und ihrem Mann, dem Gouverneur von Texas, John Connally, in einer offenen Limousine. Quelle: AP/dpa
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Dallas

John F. Kennedy war von 1961 bis 1963 der 35. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Er stirbt am 22. November 1963 in Dallas (Texas) durch ein Attentat: Der Präsident wird mit einem Kopfschuss vor vielen Fans ermordet.

Millionen Menschen trauern über seinen frühen Tod. John F. Kennedy, auch „JFK“ genannt, wird nur 43 Jahre alt und muss schon nach knapp 1.000 Tagen sein Amt blutig und unerwartet beenden.

Als Kennedy am 22. November 1963 zu Besuch im texanischen Dallas ist, lässt er sich im offenen Wagen durch die Innenstadt fahren. Er winkt und genießt die Zeit im Wagen neben seiner Frau, Jacqueline Kennedy, als plötzlich drei Schüsse fallen.

Jeder ist augenblicklich im Schockzustand als Kennedy im Hals und im Kopf getroffen wird, so die Berichte von damals. Durch den großen Blutverlust stirbt JFK innerhalb von wenigen Minuten. Als er im Parkland Memorial Hospital eintrifft, können die Ärzte nichts anderes tun als seinen Tod festzustellen.

Ausschüsse widersprechen sich

Wenige Stunden später wird der einzige Verdächtige, Lee Harvey Oswald, ein Lagerarbeiter, verhaftet. Doch nicht einmal zwei Tage später dringt der Nachtclub-Besitzer Jack Ruby ins Staatsgefängnis von Dallas ein und erschießt Oswald. Damit ist der einzige Verdächtige tot und eine Vernehmung nicht mehr möglich. Bis heute ist noch unklar, wer Kennedy wirklich tötete.

Doch eine Untersuchungskommission kommt kurz nach dem Attentat zu dem Schluss, dass Oswald allein handelt. Dem widerspricht allerdings ein Sonderausschuss des US-Kongresses. Denn in den 1970er Jahren wird der Mord nochmals untersucht und einer Annahme nach, sollen mindestens zwei Täter John F. Kennedy ermordet haben. Einige vermuten, dass die CIA, das FBI oder der Secret Service dafür verantwortlich sind. Nun sind sie nicht die Einzigen, die verdächtigt werden, denn auch die Mafia, Exil-Kubaner und Fidel Castro werden mit dem Mord des Präsidenten in Verbindung gebracht.

Als John F. Kennedy am 25. November 1963 auf dem Nationalfriedhof Arlington, in der Nähe von Washington D. C. beerdigt wird, trauern Millionen Menschen auf der ganzen Welt um den jüngsten und 35. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika.

Von Elina Engmann, Gesamtschule Ebsdorfergrund, Klasse 8G1