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Schueler lesen die OP Die Zeitung wird zum Lernmittel
Mehr OP extra Schueler lesen die OP Die Zeitung wird zum Lernmittel
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Schueler lesen die OP
Ob mit der gedruckten Zeitung oder dem Digital-Angebot auf dem Tablet. Das Projekt „Schüler lesen die OP“, hier vergangenes Jahr an der Richtsberg-Gesamtschule, bringt Schülern näher, wie Journalisten arbeiten und wie die tägliche Zeitung entsteht.
Ob mit der gedruckten Zeitung oder dem Digital-Angebot auf dem Tablet. Das Projekt „Schüler lesen die OP“, hier vergangenes Jahr an der Richtsberg-Gesamtschule, bringt Schülern näher, wie Journalisten arbeiten und wie die tägliche Zeitung entsteht. Quelle: Nadine Weigel
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Marburg

Wie genau arbeiten eigentlich Reporter, wie funktioniert eine ausgefeilte Recherche, und wie schreibe ich einen Zeitungsartikel? Fragen rund um die journalistische Arbeit widmen sich auch in diesem Jahr wieder viele Schüler im Landkreis, die am Projekt „Schüler lesen die OP“ teilnehmen. Das alljährliche Traditionsprojekt startete in seine 35. Runde.

Die ersten Klassen stöbern durch die Tageszeitung, natürlich größtenteils im Fernunterricht. Daher wird auch das Projekt noch stärker virtuell: Hunderte Schüler nutzen im heimischen „Klassenzimmer“ daher das ePaper der OP, das es bereits seit 2010 gibt.

Die Zeitung wird so zum Lernmittel – über mehrere Wochen bekommen alle teilnehmenden Klassen kostenfrei die Tageszeitung, können diese täglich durchforsten und später eigene Artikel schreiben. Das gemeinsam mit dem Staatlichen Schulamt und regionalen Kooperationspartnern durchgeführte Projekt ist für die HITZEROTH Druck + Medien GmbH & Co. KG fester Bestandteil des Jahres.

Auf diesem Weg erhalten Schüler und Lehrkräfte in Marburg-Biedenkopf tiefe Einblicke in die Materie. Als Kooperationspartner haben sich auch in diesem Jahr erneut die Deutsche Vermögensberatung AG und die Deutsche Post DHL Group zur Verfügung gestellt, die ebenfalls digitale Einblicke in ihre Arbeit ermöglichen.

Virtueller Raum bringt mehr Vielfalt

Angesichts der Pandemie hat die OP das Projekt angepasst, den Projektzeitraum noch deutlich ausgeweitet und in zwei Phasen aufgeteilt, vor und nach den Osterferien. Die Klassen der ersten Phase bezogen ihre Tageszeitung bis zum 31. März.

Für Präsenzunterricht haben die Schulen der zweiten Phase dann die Wahl, auch die gedruckte OP zu erhalten oder eine Kombination aus dem analogen und dem digitalen Angebot. Die zweite Phase startete nach den Osterferien und endet am 28. Mai.

Unabhängig vom Zeitraum werden sich alle Klassen während des Projekts intensiv mit dem Zeitungswesen auseinandersetzen, tagesaktuelle Themen verfolgen, schauen, was in der Welt und unserer Region passiert, und im Unterricht eigene Schwerpunkte setzen. Redakteure der OP stellen sich den Schülern als Ansprechpartner zur Verfügung und halten virtuell Kontakt, um über die journalistische Arbeit zu berichten.

Ausgesuchte Stücke werden abgedruckt

Besuche in den Klassenräumen gibt es in diesem Jahr nicht, dafür finden gemeinsame Video-Schulstunden statt. Der digitale Austausch rückt noch stärker in den Fokus und bietet vielfältige Möglichkeiten, vom Expertengespräch rund um die Vermögensverwaltung über den virtuellen Besuch im Postzentrum bis zu gemeinsamen „Ausflügen“ in die Pressearbeit.

Ebenfalls gibt es Tipps für das Erstellen von eigenen Artikeln, denn die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden selber als Schüler-Reporter aktiv. Das eigenständige Schreiben ist das Herzstück des Projekts.

Der Nachwuchs stellt sich der Herausforderung, Artikel zu selber recherchierten Themen und nach journalistischen Maßstäben zu schreiben. Von Berichten, Reportagen und Interviews bis zu Kommentaren, Rezensionen oder Glossen. Die Artikel unserer Schülerreporter werden hier veröffentlicht, ausgesuchte Stücke auch in der gedruckten Ausgabe.

Von Ina Tannert