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Während des Homeschoolings verbrachten Schüler und Schülerinnen mehr Zeit vor technischen Geräten.
Während des Homeschoolings verbrachten Schüler und Schülerinnen mehr Zeit vor technischen Geräten. Quelle: privat
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Marburg

Wir haben am Philippinum sowohl bei Lehrern als auch bei Schülern der fünften, achten und elften Klasse eine Umfrage übers Homeschooling durchgeführt, in der die verschiedenen Bereiche des Homeschoolings mit den Noten eins bis sechs benotet werden sollten. Schüler sowie 20 Lehrkräfte machten mit.

Im Durchschnitt bekommt das Homeschooling die Note drei, aber vor allem bei den Schülern zeigt sich, dass jeder einzelne die Situation anders wahrgenommen hat. Die technische Ausstattung war bei den Schülern in den meisten Fällen gut, und auch die Lehrer sind in der Regel gut mit der Technik zurechtgekommen.

Die Videokonferenzen hingegen wurden insgesamt, vor allem bei den Elftklässlern, etwas schlechter benotet. Manchen Schülern fiel es leicht, sich selbst zu organisieren, andere hingegen haben es gar nicht hinbekommen. Insgesamt kann man sagen, dass die elfte Klasse am besten (durchschnittlich 2,42) und die achte Klasse am wenigsten gut (durchschnittlich 3,15) mit der eigenen Organisation zurechtgekommen ist.

Jüngere kommen nach eigenen Angaben besser zurecht

Die wenigsten (nur Fünftklässler) konnten sich sehr gut motivieren, die Aufgaben zu machen. Die meisten bewerteten dies mit den Noten zwei bis sechs und manchmal auch schlechter. Bei der Motivation kann man deutliche Unterschiede zwischen den Jahrgangsstufen erkennen. Die Fünftklässler bewerteten sie im Durchschnitt mit 2,76; die Elftklässler fast eine Note schlechter mit 3,65, und die Achtklässler vergaben im Durchschnitt mit einer vier die schlechteste Note.

Die Lehrer sind einigermaßen gut mit der Situation zurechtgekommen, fanden es aber teilweise sehr nervig, und gaben an, ihrer Meinung nach seien die Schüler sehr unterschiedlich (Noten eins bis sechs) mit der Situation zurechtgekommen. Außerdem gaben die Lehrer an, die Arbeitsaufträge meistens relativ gut einschätzen zu können.

Erstaunlicherweise benoteten Schüler innerhalb einer Klasse den Umfang der Arbeitsaufträge sehr unterschiedlich. Auch die Durchschnittsnoten innerhalb der Jahrgangsstufen unterscheiden sich (5. Klasse 2,67; 8. Klasse 3,15 und 11. Klasse 3,42).

Von Tabea Häußer und Martina Jarosz, Gymnasium Philippinum, Klasse 8b