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Coronavirus Jetzt kommt es auf den Sportsgeist an
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Schueler lesen die OP
Viele Sportanlagen waren oder sind noch gesperrt, Sport in Gruppen ist wenn überhaupt oft nur eingeschränkt möglich.
Viele Sportanlagen waren oder sind noch gesperrt, Sport in Gruppen ist wenn überhaupt oft nur eingeschränkt möglich. Quelle: Thorsten Richter/Archiv
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Corona gibt es nun seit über einem Jahr, es hat viel verändert und die Einschränkungen sind manchmal sehr hart, aber wohl für uns alle das einzig Richtige.

Davon ist auch der Kinder- und Jugendfußball stark betroffen. Hier gilt die Regel, dass Kinder unter 15 Jahren in Gruppen und im Freien trainieren dürfen. Natürlich unter Einhaltung von Hygienevorschriften. Dadurch wird das Training aber auch stark eingeschränkt.

Viele Vereine haben Probleme, die Mannschaften auf Trab zu halten, da nicht jeder Verein die gleichen Möglichkeiten besitzt. Die Vereinsmitglieder müssen wieder motiviert werden, da nicht jeder Spieler unter den aktuellen Vorgaben gerne trainieren möchte. Manche Jugendliche haben keine richtige Lust mehr oder einfach auch Bedenken wegen des Virus.

Da kann es auch vorkommen, dass einige aus ihrem Verein austreten. So kann es passieren, dass, wenn die Vereine wieder Spiele austragen dürfen, der entsprechende Verein nicht genügend aktive Spieler für eine Mannschaft hat und so zusammenbricht. Wenn ein Verein keine Spiele austragen kann, können auch keine neuen Kinder und Jugendlichen gewonnen werden, um den Verein wieder zu stärken.

Gemeinschaftsgefühl ist wichtig

In dieser Zeit bleibt auch die Förderung der jungen Talente auf der Strecke. Der DFB (Deutscher Fußball-Bund) zum Beispiel kann keine extra Trainings anbieten, da bei diesen Kinder und Jugendliche aus verschiedensten Regionen zusammentreffen würden. Diese Vermischung gilt es im Moment zu vermeiden.

Es ist sehr schade, denn Bewegung fördert die Gesundheit, und in Gesellschaft macht sie auch noch mehr Spaß. Die Treffen mit den Mitgliedern der Vereine stärken das Gemeinschaftsgefühl. Was grade nach so langer Zeit wirklich gut ist.

Ich selber bin gerne Fußballspieler eines tollen Vereins. Genau wie ich sind viele meiner Vereinsmitglieder schon lange Zeit im Distanzunterricht. Keine Schule, keine Spiele, kein Kräftemessen, kein „wir machen das zusammen!“.

Fazit ist, dass es vielen Sportvereinen nicht gut geht und diese gerade jetzt uns alle brauchen, um weiterhin eine tolle Kinder- und Jugendarbeit leisten zu können. Daher habe ich eine große Bitte an Sie, liebe Leserin und lieber Leser, bitte befolgen Sie die gültigen Regeln und helfen Sie damit, diese Pandemie zu besiegen. Zusammen schaffen wir das!

Von Philipp Ludwig, Gesamtschule Ebsdorfergrund, Klasse 8R1

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