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Friseursalons durften wegen der Pandemie mehrere Wochen nicht öffnen.
Friseursalons durften wegen der Pandemie mehrere Wochen nicht öffnen. Quelle: Markus Scholz/dpa/Archiv
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Roßdorf

Nach dem zweiten Lockdown darf Inhaberin Christiane Luzius ihren Friseursalon ,,Haarscharf“ in Roßdorf endlich wieder öffnen.

Alle Friseurläden dürfen das wieder, aber was heißt das? Jede Menge Regeln, die zu beachten sind: Hände desinfizieren, bevor der Kunde eintritt, es darf sich pro zehn Quadratmeter nur eine Person aufhalten, keine Hand mehr geben, vor Ort oder per App Daten abgeben, medizinische Maske tragen, ein großes Hygienekonzept erstellen und vieles mehr.

Diese Regeln beanspruchen natürlich auch viel mehr Zeit, alleine schon wegen des Desinfizierens. Kundentermine müssen so vereinbart werden, dass genügend Platz da ist, Arbeitszeiten werden verlängert, und es dürfen in diesem Fall anstatt sechs nur drei Mitarbeiter arbeiten.

Sehr wichtig ist auch, dass die Mitarbeiter geschützt werden. Das heißt, regelmäßig Mundschutz wechseln und genügend Pausen einplanen. Besonders schwierig ist es auch für Kleinkinder zu verstehen, warum sie einen Mundschutz tragen und die Haare gewaschen werden müssen.

Ein weiteres Problem während des Lockdowns war, dass es keine Einnahmen durch Kunden gab, aber anstehende Ausgaben. Manche sollen deshalb Schwarzarbeit gemacht haben, so die Vermutung. Dadurch gehen jetzt vielleicht weniger Kunden zum Friseur. Dafür sei es umso schöner zu sehen, wie dankbar die Kunden wären. Die Wertschätzung des Friseurberufes und der Ansturm von treuen Kunden nach dem Lockdown bringe auch viel Freude mit sich, berichten die Friseure erleichtert.

Von Fiona Schraub und Lara Joy Luft, Gesamtschule Ebsdorfergrund, Klasse 8R2