Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Politik Kritik an der Fußball-WM in Katar
Mehr OP extra Schueler lesen die OP 2022 Politik Kritik an der Fußball-WM in Katar
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
Schueler lesen die OP
20:13 18.07.2022
Bauarbeiter arbeiten am Lusail-Stadion, eines der Stadien für die Fußball-WM 2022.
Bauarbeiter arbeiten am Lusail-Stadion, eines der Stadien für die Fußball-WM 2022. Quelle: Hassan Ammar/AP/dpa/Archiv
Anzeige
Heskem

Die nächste Fußballweltmeisterschaft wird der Fußball-Weltverband Fifa in Katar ausrichten. Das finden viele Menschen nicht gut.

Ein Grund dafür sind etwa die umstrittenen Errichtungen der Stadien. Die WM wurde auf den Winter verlegt, weil es im Sommer zu heiß sei, um dort die Spiele auszutragen. Die Spiele der WM 2022 werden in acht Stadien ausgetragen: Al Bayt Stadion, Al Rayyan Stadion, Al Thumama Stadion, Al Janoub Stadion, Khalifa International Stadion, Lusail Iconic Stadion, Education City Stadion, Ras Abu Aboud Stadion.

Tatsächlich wurden Stadien lediglich für die Weltmeisterschaft errichtet. Das Ras Abu Aboud Stadion in Doha, unmittelbar an der Golfküste, ist das erste Stadion, das gebaut wurde – kurz nach den Spielen soll es gleich wieder abgerissen werden. Errichtet wurde es aus 974 recycelten Schiffscontainern. Diese Zahl steht symbolisch für die internationale Telefonvorwahl von Katar.

Die Arbeiter, die dort arbeiteten, waren Gastarbeiter aus Ländern wie Bangladesh, Indien, Nepal, Philippinen oder Pakistan. Am Ende der Bauarbeiten bleiben wütende Menschen, die gegen den Bau waren, bei dem innerhalb von zehn Jahren mindestens 15.000 Menschen gestorben sind.

Von Dominic, Elias, Henric und Till, 8g2, Gesamtschule Ebsdorfergrund

18.07.2022
18.07.2022
14.07.2022