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Netzwelt Fake News: Gefahr im Netz
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Schueler lesen die OP
19:53 18.07.2022
Auf einigen Internetportalen kann man mutmaßlich falsche Nachrichten melden und überprüfen lassen.
Auf einigen Internetportalen kann man mutmaßlich falsche Nachrichten melden und überprüfen lassen. Quelle: Franziska Gabbert/dpa
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Stadtallendorf

Inzwischen findet man überall im Netz Fake News, egal wo man hinschaut. Fake News sind gefälschte Nachrichten, die sich überwiegend durch soziale Netzwerke verbreiten und das im großen Umfang, besonders in den letzten Wochen und Monaten.

So kann es sein, dass sich Fake News schnell verbreiten und dadurch können sie viele Menschen erreichen. Da vor allem die jüngeren Generationen in diesen sozialen Netzwerken aktiv sind, fallen sie häufig auf Fake News herein. Durch Fake News werden viele manipuliert und polarisiert. Dies kann von kleineren Streitigkeiten bis hin zu großen Konflikten führen.

Um Fake News zu vermeiden, kann man versuchen, auf sichere Quellen zurückzugreifen. Werden über die Social-Media-Plattformen Fake News verbreitet, können diese unter Umständen als Beleidigung oder üble Nachrede Strafen nach sich ziehen. Das wissen nur wenige.

Oft sind Computer die Urheber

Man erkennt Fake News daran, dass Nachrichten nicht objektiv und ausführlich vorgestellt werden und es werden meistens keine seriösen Quellen angegeben. Es kann dazu kommen, dass Namen von einer seriösen Internetadresse missbraucht werden, indem sie auf diese Seiten verweisen, diese jedoch leicht verändert benennen.

Gerade in der Pandemie sind manche Menschen noch anfälliger für falsche Nachrichten – etwa angebliche Wundermittel gegen Corona. Glaubt man solchen Fake News, könnten solche Mittel beispielsweise zu schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen führen.

Was die wenigsten wissen, die Urheber solcher absichtlichen Fake News sind oft gar keine Menschen, sondern Computerprogramme, sogenannte Social Bots. Ihre Technologie ist mittlerweile so weit fortgeschritten, dass sie genau vorhersagen können, wie Fake News aussehen müssen, um möglichst viele Menschen zu erreichen. Leicht zu erkennen sind sie nicht, und dann wird Falsches geglaubt.

Daher die Warnung: Alle müssen aufpassen!

Von E. Dogan, G8a, Georg-Büchner-Schule Stadtallendorf