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Sport Der Zwiespalt der Sportwelt
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17:47 05.05.2020
Die Virtuelle Bundesliga ist von der Deutschen Fußball Liga (DFL) nicht nur anerkannt, sondern wurde von ihr mit gestartet. Quelle: Guido Kirchner/dpa/Archiv
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Marburg

E-Sport ist mittlerweile sehr bekannt und bezeichnet den sportlichen Wettkampf per Computerspiel. In der Regel wird der Wettkampf mit dem Mehrspielermodus eines Computerspiels ausgetragen.

Die Wettkampfteilnehmer werden E-Sportler genannt. Bekannte E-Sport-Spiele sind „Fifa“, „Fortnite“ und „Overwatch“. An solchen Turnier nehmen Massen an guten Spielern teil, die meist in Teams gegeneinander antreten.

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Für ein Turnier wird schon einige Monate, manchmal sogar einige Jahre vorher geübt, egal ob als Einzelperson oder in einem Team. Um überhaupt E-Sportler zu werden, braucht man großes Talent und eine Menge Glück, denn man muss erstmal von einem Unternehmen entdeckt werden.

Wenn man dies geschafft hat, dann bekommt man einen Vertrag und einen Sponsor. Sollte man diesen langen Weg geschafft haben, steht einer Karriere nichts mehr im Weg. Es gibt mittlerweile fast für jeden „großen“ Fußball-Verein ein eigenes E-Sport-Team.

Drei Mal gegen den selben Gegner

Die einzelnen Vereine spielen in einer virtuellen Bundesliga gegeneinander. In einem Team sind meistens zwei Spieler vorhanden. An einem Spieltag wird dreimal gegen dasselbe Team gespielt. Sollte man gewinnen, bekommt man drei Punkte, bei einem Unentschieden einen Punkt. Verliert man das Spiel, erhält man null Punkte. Die maximale Punktzahl, die man erreichen kann, ist neun Punkte.

Bei den Spielen gibt es zuerst eine Vorrunde, bei der man sich für das Achtelfinale qualifizieren kann. Danach geht es Richtung Viertelfinale, Halbfinale und zum Schluss gibt es das große Finale, bei dem die zwei besten Spieler und Teams gegeneinander antreten.

Meist bleibt es beim Kindheitstraum

Neben dem Talent, das Spiel zu beherrschen, muss man zudem über eine hohe Reaktionsschnelligkeit und Konzentrationsfähigkeit verfügen. Am Ende winkt dem Sieger das große Geld, meist im Millionenbereich. Laut Wikipedia wurden im E-Sport bisher insgesamt mehr als 780 Millionen US-Dollar an Preisgeldern ausgeschüttet (Stand Dezember 2019).

Es ist allerdings sehr selten, dass der Kindheitstraum vom E-Sportlern in Erfüllung geht, denn meist bleibt es beim Hobby. Am Nachmittag ein bisschen Zocken mit Freunden, Fortnite spielen oder am Wochenende an der „Fifa-Weekend League“ teilnehmen. So platzt meist der Traum vom Profi-E-Sportler.

Wissenschaftler forschen zum Thema Sportart

Die Meinungen zu E-Sports sind unterschiedlich. Sie spalten sich in alle Richtungen. Die einen finden, es ist eine richtige Sportart, denn man muss Reaktion und Schnelligkeit immer an den Tag legen.

Es ist nicht eine klassische Sportart, wie vielleicht Fußball, Handball oder Basketball. An den großen Instituten wird in Deutschland geforscht. Es gibt momentan viele Gründe, dass es eine Sportart ist, allerdings auch einige, die dagegen sprechen.

Von Louis Soff, 8b, Elisabethschule

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