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Gesellschaft Wie leiden Tiere unter dem Klimawandel?
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17:07 08.09.2020
Eine Biene sitzt auf einem Blühstreifen am Rande eines Feldes. Die niedersächsische Landesregierung hat sich mit Naturschützern und Bauern auf verbindliche Ziele für den Artenschutz verständigt. Quelle: Julian Stratenschulte/dpa/Archiv
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Marburg

Temperaturveränderungen, massive oder ausbleibende Niederschläge, die zu Dürren oder Hochwasser führen, und extreme Wetterereignisse beeinflussen die Lebensbedingungen der Tiere.

Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) berichtet, dass in den nächsten Jahrzehnten zwischen fünf und 30 Prozent der im Moment lebenden Arten in Deutschland verschwinden könnten.

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Im Artenschutz-Report heißt es, größtenteils werden dies Arten sein, die sich wohlfühlen, wenn es kalt ist, mit Wärme aber nicht gut zurechtkommen. Diese Arten müssen in andere kältere Regionen umziehen, um zu überleben.

Auf diese Veränderung wird jährlich am 3. März, dem Tag des Artenschutzes, mit vielen Veranstaltungen aufmerksam gemacht. Auch über Deutschland hinaus gibt es viele Probleme aufgrund des Klimawandels.

Ein großes Problem, was sich auf viele Tiere negativ auswirkt, für den Eisbären aber natürlich besonders schlimm ist, ist das Schmelzen der Gletscher. In den vergangen 20 Jahren schmolzen die Gletscher bis zu dreimal schneller als im 20. Jahrhundert davor.

Drastische Veränderungen

Laut Experten ist das Schmelzen der Gletscher nicht mehr aufzuhalten, es raubt den Eisbären immer mehr ihren Lebensraum. Durch das Schmelzen der Gletscher steigt auch der Meeresspiegel immer weiter an. Dadurch kommen viele Arten in Bedrängnis. Darunter sind vor allem die Arten, die auf niedrig liegenden Inseln und in Küstengebieten leben.

Niedrig liegende Inseln werden nämlich voraussichtlich immer weiter überschwemmt, wenn der Meeresspiegel weiterhin so rasant ansteigt. Laut Klimaforschern soll der Meeresspiegel bis zum Ende dieses Jahrhunderts um einen Meter gestiegen sein. 2020 gab es eine drastische Veränderung, was den Verlauf des Klimawandels angeht.

Neben den Waldbränden, einer weiteren Folge des Klimawandels, die seit Herbst 2019 wüten und vielen Wildtieren das Leben genommen haben, gibt es nun Neuigkeiten, die sich gut auf das Klima auswirken. Denn was für die Bevölkerung schlimm ist, hat auch eine positive Seite.

Der Verkehr ist seit dem Ausbruch des Corona-Virus deutlich zurückgefahren – Flüge wurden gestrichen. Der CO2-Gehalt in der Luft ist seitdem wieder deutlich zurückgegangen. Das wirkt sich auch gut auf die Tierwelt aus. Politisches Ziel ist es, den CO2-Gehalt nach der Corona-Krise weiter niedrig zu halten, ob dies funktioniert, bleibt abzuwarten.

Von Emily Bahlmann, Elisabethschule, Klasse 8