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Gesellschaft Die Folgen der Erderwärmung
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16:44 05.05.2020
Die von Meereis bedeckte Fläche in der Arktis schmilzt weiter. Das berichteten Klimaexperten erst kürzlich. Quelle: Ulf Mauder/dpa/Archiv
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Marburg

Der Klimawandel, auch als Klimaänderung bezeichnet, ist eine weltweit auftretende Veränderung des Klimas auf der Erde. Der Treibhauseffekt, das Klimasystem der Erde, wird durch die Sonneneinstrahlung angetrieben.

Ein Teil der Solarstrahlung wird von der Erdoberfläche absorbiert oder von der Erdoberfläche und der Atmosphäre reflektiert und wiederum von der Atmosphäre absorbiert.

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Die erwärmte Erdoberfläche sendet langwellige Wärmestrahlen aus, von denen ein Teil von Bestandteilen der Atmosphäre (Treibhausgase und Wolken) absorbiert und in alle Richtungen abgestrahlt wird. Der nach unten Richtung Erdoberfläche gerichtete Teil dieser Strahlung macht den Treibhauseffekt aus, erwärmt die unteren Luftschichten und den Erdboden.

Manche Tierarten drohen auszusterben

Viele Menschen wollen etwas gegen den Klimawandel tun und gehen deswegen auch protestieren. Greta Thunberg und die Bewegung „Fridays for Future“ organisierte weltweit Protest aus und wird unter anderem von Schülern und Studenten organisiert.

Viele Tierarten leiden unter dem Klimawandel. Die meisten Tiere müssen aus ihrem gewohnten Lebensraum auswandern und sich einen neuen suchen. Dies ist mit vielen Gefahren verbunden. Manche Tierarten drohen sogar auszusterben.

Der König der Arktis auf dem Rückzug

Der Eisbär ist das Symbol für die Folgen des Klimawandels. Bilder von ausgezehrten Eisbären auf winzigen Eisschollen sind herzzerreißend – und sie sollen sich laut der Organisation „Pro Wildlife“ mehren:

„Denn der König der Arktis ist auf eine dicke, zusammenhängende Eisdecke angewiesen, um erfolgreich auf Robbenjagd gehen zu können. Nur dann kann er auch seinen Nachwuchs aufziehen. Doch die Klimaerwärmung ist ausgerechnet in der Arktis doppelt so stark wie anderswo auf der Erde. Die Erderwärmung bedingt in manchen Beständen bereits jetzt eine schlechtere körperliche Verfassung erwachsener Tiere, höhere Sterblichkeit und geringere Fortpflanzungsraten.“

Jeder kann etwas tun

Wie die Organisation auf ihrer Homepage berichtet, bringe die Erderwärmung auch den natürlichen Rhythmus und die innere Uhr der Zugvögel durcheinander:

„Buchfinken, Mönchsgrasmücken und Rotkehlchen kehren inzwischen deutlich früher aus ihrem südlichen Winterquartier zurück als noch vor wenigen Jahrzehnten. Für sie ist der Tisch reich gedeckt, denn viele Insekten schlüpfen durch die Wärme früher. Spätheimkehrer wie Gartenrotschwanz, Mauersegler, Störche oder Küstenseeschwalbe hingegen legen Langstreckenflüge von über 4.000 Kilometer zurück. Sie finden bei ihrer Rückkehr nicht nur ein reduziertes Futterangebot: Andere Vogelarten haben bereits die besten Reviere besetzt.“

Uns bleibe nur ein kleines Zeitfenster, in dem wir die Erde noch retten könnten. Jeder Mensch trägt zu Verbesserung bei, wenn er schon auf die Kleinigkeiten im Alltag achtet. Wenn wir nicht jetzt etwas tun, wird es laut Kritikern bald zu spät sein.

Von Sarah Klem, Elisabethschule, 8b

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