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Schüler lesen die OP 2019 Artikel 13 und die Meinungsfreiheit
Mehr OP extra Schüler lesen die OP 2019 Artikel 13 und die Meinungsfreiheit
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16:01 17.04.2019
Auf einer Demonstration gegen die Reform des Urheberrechts hält ein Demonstrant ein Schild mit der Aufschrift „Filter? Nur für Kaffee!“. Quelle: Markus Scholz/dpa
Marburg

Der Artikel 13 ist eine Richtlinie, welche in spätestens aus zwei Jahren in allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union gelten soll.

Die Bestimmung sorgt dafür, dass es Uploadfilter (Uploaden = Hochladen) in sozialen Netzwerken gibt, die überprüfen, ob ein Beitrag, also ein Text, ein Bild oder ein Video das Eigentum der Person ist, die es hochlädt.

Wenn dies nicht der Fall ist, verstößt dies gegen das Urheberrecht und der Beitrag wird blockiert.

Es wird, wenn ein Beitrag von einer Person hochgeladen wurde, die darauf kein Recht hat, nicht die Person sondern das Netzwerk, auf dem es hochgeladen wurde, angeklagt.

Viele Influencer und Youtuber sind gegen Artikel 13, da sie viele Videoformate wie zum Beispiel Parodien oder Reaktionen von ihrem Kanal löschen müssten.

Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass der Uploadfilter Beiträge höchstwahrscheinlich nicht genau überprüft und somit Beiträge blockiert, die auch laut Artikel 13 erlaubt sind.

Einige sind der Meinung, dass sich das Internet durch die neue Regelung nicht wirklich viel verändern wird. Die meisten, hauptsächlich Jugendliche und Influencer, sind dagegen, da sie der Meinung sind, dass für kleinere Internetplattformen alles viel teurer und komplizierter wird und die Meinungsfreiheit eingeschränkt wird.

von Schania Sorany und Yaren Gencoglu, 8d, Elisabethschule