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Schüler lesen die OP 2019 Die Rote Liste wächst
Mehr OP extra Schüler lesen die OP 2019 Die Rote Liste wächst
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18:35 10.04.2019
Der Orang-Utan gehört zu den bedrohten Tierarten. Quelle: Matthias Hiekel/dpa
Marburg

In vielen Gegenden der Welt werden die verschiedensten Tierarten durch Geld- und Machtgier ausgerottet. Wissenschaftler untersuchten bedrohte Tierarten, so wie zum Beispiel den „Mausmaki, den größten Lemur „Indri“, den „Weißrückengeier“ und viele andere.

Von den untersuchten Tierarten gelten nur 51 Prozent als nicht gefährdet, 3 Prozent al ausgestorben oder verschwunden, weitere 7 Prozent der untersuchten Tierarten sind vom Aussterben bedroht.

Experten schätzen, dass pro Tag zwischen 50 und 150 Pflanzen- und Tierarten von der Erde verschwinden, obwohl sich der Artenschutz um die Biodiversität sehr bemüht.

Der Tag des „Washingtoner Artenschutzabkommens“ im Jahre 1978 soll jedes Jahr am 3. März den Menschen klarmachen, wie ernst es um die Tierwelt bestellt ist. Außerdem gibt es einen internationalen Tag zur Erhaltung der biologischen Vielfalt am 22. Mai.

Schutz des Pandas zeigt Wirkung

Einer der wichtigsten Bestandteile des menschlichen Lebens ist die Nahrungsmittelversorgung: Bienen und andere Insekten tragen in großem Maße dazu bei, indem sie als Bestäuber der Blumen von Nutzen sind. Das Aussterben dieser Arten würde dazu führen, dass sehr viele Pflanzenarten nicht mehr bestäubt werden könnten und somit ebenfalls aussterben würden.

Die US-amerikanische Politik trägt ebenfalls zum Aussterben der Tierarten bei: zum Beispiel Präsident Donald Trumps Wunsch nach einer Mauer zwischen Mexiko und der Großmacht USA. Durchlässe dieser Mauer sind für größere Tiere zu schmal und kleineren Tieren fehlt der Schutz durch Gras- und Buschland.

Eine gute Nachricht für Artenschützer war, dass einer der bedrohten Panda-Arten unter Schutz steht. Der „ Große Panda“ einst stand auf der „Roten Liste“ und war das Sinnbild für die bedrohte Natur. Doch jetzt gibt es wieder Hoffnung durch Strengschutz des Artenschutzes.

Doch auch wenn es einigen Tieren wieder besser geht, sind es doch insgesamt etwa 30 Prozent der untersuchten 96.951 Tier- und Pflanzenarten, die weltweit bedroht sind.

von Karolin Böttcher und Emely Bier, Klasse 8, Elisabethschule