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Schüler lesen die OP 2019 Der Rassehund und die Liste der Rassen
Mehr OP extra Schüler lesen die OP 2019 Der Rassehund und die Liste der Rassen
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17:51 15.05.2019
Staffordshire-Mischlinge werden zu den Kampfhunden gerechnet. Quelle: Jens Kalaene/dpa
Marburg

Wenn in den Medien von Beißattacken gefährlicher Hunde berichtet wird, handelt es sich dann automatisch um Listenhunde?

Hunderassen, die ein höheres Gefahrenpotential haben oder bei denen man es vermutet, stehen oft auf Rassenlisten, man bezeichnet sie als Listenhunde.

Für diese Rassen bestehen verschiedene Einschränkungen, die sich je nach Gebiet unterscheiden können. Auch welche Rassen dabei gelistet werden, ist je nach Bundesland unterschiedlich. In Hessen gehören etwa Rottweiler, Kangal, Bullmastif, American Bulldog oder American Pitbull Terrier dazu.

Erziehung zu einem ausgeglichenen Hund In Deutschland regelt das Gesetz die Einfuhr und Haltung bestimmter Listenhunde. Über die Listen besteht auf Fachebene allerdings Uneinigkeit, ob die Hunderasse überhaupt Aussagekraft über das Gefahrenpotential eines Hundes hat.

In der Bevölkerung wird häufig die Meinung vertreten, dass es letztlich am Halter liegt, ob er negative Eigenschaften des Hundes fordert und fördert oder ob er auf die Erziehung eines ausgeglichenen Hundes Wert legt – denn jede Hunderasse hat spezifische Merkmale und Besonderheiten.

von Sophia Hof, Klasse 8d, Elisabethschule