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Einwurf Nowitzkis Erben
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00:17 23.09.2018

Seit wenigen Tagen, seit dem 112:98-Sieg nach Verlängerung gegen Israel, ist klar: Das Nationalteam ist bei der Weltmeisterschaft im nächsten Jahr in China dabei. Dennis Schröder ist der Antreiber auf dem Feld, der 25-Jährige hat sich längst zum Führungsspieler entwickelt. Mit dem Spielmacher, der zu den Oklahoma City Thunder gewechselt ist, und Maxi Kleber, Nowitzkis Teamkollege bei den Dallas Mavericks, standen lediglich zwei NBA-Spieler für Deutschland auf dem Parkett. Und damit längst nicht alle.

Daniel Theis von den Boston Celtics, die Youngster Isaiah Hartenstein von den Houston Rockets sowie Moritz Wagner und Isaac Bonga von den Los Angeles Lakers könnten das Team noch verstärken. Auch mit dem derzeit verletzten und vereinslosen Paul Zipser, zuletzt bei den Chicago Bulls aktiv, ist zu rechnen. Eine Nationalmannschaft mit sieben Spielern aus der stärksten Basketball-Liga der Welt – das hat es noch nie gegeben.

Wo das enden könnte? „Weiß ich nicht“, sagt Henrik Rödl. „Da würde ich mir erst einmal keine Grenzen setzen“, betont der Bundestrainer und schiebt die genau richtige Frage hinterher: „Warum auch?“