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Einwurf HSV-Tradition
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00:18 26.10.2018

Kommt die Trennung von Christian Titz nun überraschend, wie manche meinen? Eher nicht. Platz fünf ist zu wenig für die Ansprüche der Hamburger, das ist klar. Dass der Rückstand auf Platz eins gerade mal zwei Punkte beträgt, ist den Bossen egal. Vorstandsvorsitzender Bernd Hoffmann und Sportchef Ralf Becker setzen die HSV-Tradition auch im Unterhaus fort: Läuft es mal nicht ganz rund, wird der Trainer geschasst. Hat zwar in der Vergangenheit nur selten was gebracht, aber das kann ja anders werden. Wird es möglicherweise sogar – wenn auch nur scheinbar.

Dass der HSV den Wiederaufstieg schafft, ist durchaus wahrscheinlich – beziehungsweise bleibt es, denn mit Titz wären die Chancen nicht geringer gewesen. Klappt es, werden die Clubbosse „alles richtig gemacht“ haben. Und Wolf? Wird traditionsgemäß nach den ersten Misserfolgen im Oberhaus rausgeworfen.